
Österreichs Athleten tragen in ihrer „Freizeit“ häufig Uniform. Für viele ist es oft sogar die einzige Möglichkeit, als Sportler Karriere zu machen und zugleich ihren Sport zu finanzieren.
Soziale Absicherung
Das Bundesheer, die Polizei, der Zoll und seit Kurzem auch die Justiz sind wichtige Arbeitgeber und bieten den Athleten eine soziale und wirtschaftliche Absicherung. „Ohne die Unterstützung durch das Heer wäre ich nie so weit gekommen“, sagt etwa Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock.
20 Stunden die Woche
Nun öffnet sich für ÖSV-Sportler ein neues Betätigungsfeld. Die Österreichische Post AG startet ein Beschäftigungsmodell für heimische Wintersport-Talente. Das heißt konkret: Sieben Sportler verrichten fortan ihren Dienst in Postfilialen – bis zu 20 Stunden die Woche.
Stabilität und Absicherung
„Diese Kooperation mit der Österreichischen Post stellt einen bedeutenden Schritt in der nachhaltigen Förderung unserer Athleten dar“, sagt ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober.
Auch Peter Umundum, Vorstand der Post AG, ist begeistert und spricht von einer Win-Win-Situation. „Die jungen Athleten erhalten Stabilität und Absicherung, damit sie sich voll auf ihr Training konzentrieren können. Gleichzeitig gewinnen wir neue Mitarbeiter, die unsere Teams flexibel unterstützen.“
„Die Post gibt mir die Möglichkeit, Beruf und Spitzensport optimal zu verbinden. Die flexible Zusammenarbeit und die soziale Absicherung geben mir die nötige Sicherheit, um mich weiterhin voll auf Training und Wettkämpfe konzentrieren zu können“, erklärt Skispringer Niklas Bachlinger.
Neben Bachlinger treten sechs weitere ÖSV-Sportler ihren Dienst bei der Post an: Emilia Herzgsell (20/Ski Alpin), Felix Endstrasser (22/Ski Alpin), Hannah Wiegele (24/Skisprung), Johannes Pölz (20/Skisprung), Meghann Wadsak (18/Skisprung), Pia Hauzenberger (20/Ski Alpin).
Source:: Kurier.at – Sport



