Ein Schüler als Kameramann für Pornos: „Truly Naked“

Kultur

Alec ist Schüler und Spezialist für Hardcore-Porn. Sein glatzköpfiger Vater, der aussieht wie Meister Proper, ist von Beruf Pornodarsteller, Alec sein Kameramann. Gedreht wird zu Hause im Wohnzimmer, denn das Geld ist knapp. Obwohl der Teenager selbst noch nie Sex hatte, kennt er jede noch so abwegige Stellung im Bett. Als er in der Schule ein Projekt über Internet-Porno zugewiesen bekommt, ist Alec ein Auskenner. Allerdings bekommt er eine Mitschülerin namens Nina an die Seite gestellt, die seine rein männliche Perspektive auf Produktion und Konsum von Porno herausfordert.

Regisseurin Muriel d’Ansembourg erzählt in ihrem couragierten, aber heftigen Debüt eine (etwas klischeehafte) Coming-of-Age-Romanze, die sich zwischen Alec und Nina im britischen Kleinstädtchen anbahnt. Gleichzeitig ringt sie um eine feministische Position zur Pornoindustrie.

Übrigens: Es kam kein Tier zu Schaden. Der Riesenoktopus, der als Sex-Toy für einen krassen Porno-Shoot herhalten muss und in der Badewanne verendet, ist nicht echt, sondern aus Silikon.

INFO: NL/BE/FR 2026. 102 Min. Von Muriel d’Ansembourg. Mit Caolán O’Gorman, Safiya Benaddi.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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  Für die Kultur bedeuten gleichbleibende Mittel "eine reale Kürzung"

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