Installation auf Pont Neuf in Paris: Begehbare Höhle als Christo-Hommage

Wirtschaft

Das Wetter hatte der Eröffnung der verhüllten Pariser Brücke Pont Neuf einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun ist die begehbare Höhle „La Caverne du Pont Neuf“ des Künstlers JR eröffnete worden.

Das Kunstwerk „La Caverne du Pont Neuf“ ist eine aufblasbare Höhlenlandschaft aus Stoff, 120 Meter lang, 20 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch. Sie täuscht durch die Kombination von Weiß, Schwarz und Grautönen eine felsige Optik vor.

Das Projekt ist eine Hommage an Christo und Jeanne-Claude, deren legendäre Verhüllung der ältesten Pariser Brücke –  wie die des Berliner Reichstags 1995 – einst weltweit für Aufsehen sorgte.

Wie hoch die Kosten des Projekts sind, ist nicht bekannt. In Medienberichten kursieren jedoch Summen im sechsstelligen Bereich. Wie das Team des Künstlers betonte, wurde das Vorhaben ohne öffentliche Gelder realisiert und ausschließlich durch den Verkauf von JR-Werken sowie durch private Unterstützer finanziert.

Wie schon Christo geht es auch JR weniger um das Objekt selbst als um die Veränderung des Blicks auf die Stadt. Für das Innere der bis zum 28. Juni geöffneten Höhle hat der ehemalige Daft-Punk-Musiker Thomas Bangalter eine Klanglandschaft gestaltet.

„La Caverne du Pont Neuf“ ist für JR bisher das größte Projekt seiner Laufbahn. Bekannt wurde der französische Künstler mit großformatigen Foto-Installationen im öffentlichen Raum.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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