Reaktionen auf Tunesiens Ausscheiden: „Wir müssen professionell bleiben.“

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Nach dem 1:5-Debakel zum Auftakt gegen Schweden trennten sich die Tunesier von Trainer Sabri Lamouchi. Neo-Coach Hervé Renard sollte es im 1.000. Spiel der WM-Geschichte gegen die Blue Samurai richten.

Das Vorhaben misslang auf allen Ebenen. „Das Ergebnis ist hart, spiegelt aber den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften an diesem Abend wider“, sagte der 57-jährige Franzose nach dem Spiel. Renard hatte zuvor Marokko und Saudi-Arabien bei einer WM trainiert.

Royaler Besuch

Japan stellte bereits in der 4. Spielminute durch Crystal-Palace-Mittelfeldmann Daichi Kamada die Weichen auf Sieg. Feyenoords Stürmer Ayase Ueda avancierte vor den Augen von Prinzessin Hisako Takamado mit einem Doppelpack (31./83.) zum Man of the Match. Der 27-Jährige assistierte zudem zum zwischenzeitlichen 3:0 von Junya Ito in der 69. Minute. „Die letzte WM war enttäuschend für mich. Ich habe also das Gefühl, dass ich mich endlich rehabilitieren konnte“, sagte Ueda, der beim Turnier 2022 lediglich 45 Minuten zum Einsatz kam.

Kein Trainereffekt

Tunesien ist das dritte Team dieser WM, das fix ausgeschieden ist – neben Haiti und der Türkei. Dennoch fordert Neo-Coach Hervé Renard von seiner Mannschaft Seriosität im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande: „Wir sind bei einer Weltmeisterschaft. Wir müssen bis zum Schluss professionell bleiben.“

Japan trifft im letzten Gruppenspiel auf Schweden. Der Trainer der Blue Samurai Hajime Moriyasu hat seine Ambitionen schon vor der WM klargemacht. „Ich denke, es ist okay, uns den WM-Titel als Ziel zu setzen.“

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Source:: Kurier.at – Sport

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