Rapid und Co. gefordert: Warum diese Europacup-Saison für Österreich so wichtig wird

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LASK, Sturm, Salzburg, Austria und Rapid. Fünf Vereine vertreten Österreich in dieser Saison auf der europäischen Bühne. Es könnte jedoch für längere Zeit das letzte Mal gewesen sein.

Europacup: Österreich hat Fixplatz in Ligaphase verloren

Denn aufgrund der schwachen internationalen Ergebnisse der vergangenen Jahre verliert Österreich einen Europacup-Startplatz. Ab der Saison 2027/’28 werden nur noch vier Klubs den rot-weiß-roten Fußball international vertreten – erstmals seit 2017/’18. Damit geht auch der letzte Fixplatz in einer Ligaphase verloren. Der Weg in die Hauptbewerbe wird deutlich länger und schwieriger. Und die Aussichten, diesen Rückschritt rasch rückgängig zu machen, sind alles andere als gut.

Die Ausgangslage ist nämlich ernüchternd. Österreich startet auf Position 22 in die Europacup-Saison. In der UEFA-Fünfjahreswertung liegt man unter anderem hinter der Ukraine, Rumänien oder Ungarn. Auf Rang 15, den aktuell Zypern belegt und der den fünften Startplatz garantiert, fehlen bereits 8,118 Punkte. Zum Vergleich: In der vergangenen Europacup-Saison sammelten die österreichischen Vertreter lediglich 4,100 Punkte. So wenige waren es zuletzt 2015/’16 (3,800).

Fünfjahreswertung: Österreich muss Rückstand verkürzen

Dass Österreich diesen Rückstand bereits heuer aufholt, gilt als praktisch ausgeschlossen. Die Analyseplattform Football meets Data berechnet die Wahrscheinlichkeit, am Saisonende Rang 15 zu erreichen, auf gerade einmal 0,3 Prozent.

Trotzdem kommt der laufenden Europacup-Saison enorme Bedeutung zu. Denn auch wenn eine Rückkehr in die Top 15 heuer unrealistisch erscheint, geht es darum, den Rückstand zu verkürzen und die Grundlage dafür zu schaffen, in den kommenden Jahren wieder um den fünften Startplatz mitzuspielen.

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Gute Voraussetzungen trotz zuletzt schwacher Leistungen

Somit zählt jeder Erfolg der österreichischen Klubs. Bereits in der Qualifikation kann jedes Spiel entscheidend sein. Ein Sieg bringt Österreich dort 0,2 Punkte für die Fünfjahreswertung, in der Ligaphase und den anschließenden K.-o.-Runden sind es bereits 0,4 Punkte. Umso wichtiger wird es sein, möglichst viele österreichische Vereine in eine Ligaphase zu bringen. Die Voraussetzungen dafür sind zumindest auf dem Papier gut.

Mit dem LASK, Sturm, Salzburg, Austria und Rapid schickt Österreich jene fünf Klubs ins Rennen, die in den vergangenen Jahren die meisten Punkte für die UEFA-Fünfjahreswertung gesammelt haben.

Folgen des Absturzes bleiben spürbar

Die Folgen des Absturzes werden auch in der Saison 2028/’29 spürbar sein. Sollte heuer nicht doch noch ein kleines Wunder gelingen und Österreich den Sprung in die Top 15 schaffen, werden erneut nur vier heimische Vereine international vertreten sein.

Der Meister müsste bereits in der 1. Quali-Runde zur Champions League antreten, der Cupsieger beziehungsweise Vizemeister in der 1. Runde der Europa-League-Qualifikation. Der Vizemeister oder Tabellendritte sowie der Sieger des Europacup-Play-offs würden in der 2. Quali-Runde der Conference League starten.

Anspruch muss ein anderer sein

Dass der Anspruch für Österreich ein anderer sein muss, formulierte der Vorstandsvorsitzende der Bundesliga, Christian Ebenbauer, bereits im Dezember 2025 in einem KURIER-Interview: „Die Bundesliga ist wirtschaftlich in Europa auf Rang 14, 15. Dort sollten wir auch sportlich liegen.“ Davon ist man derzeit allerdings ein gutes Stück entfernt.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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