
Zwei Monate ist es her, als die Wiener Austria dem SKN St. Pölten mit der letzten Aktion den Titel in der Frauen-Bundesliga doch noch wegschnappte. Zum Auftakt der neuen Saison kam es am Samstagmittag bei brütender Hitze erneut zum Top-Spiel.
St. Pölten glückt Revanche gegen Austria
Dementsprechend auf Revanche aus waren die Niederösterreicherinnen in der Generali-Arena. Und diese sollte gelingen. Am Ende setzte sich St. Pölten mit 1:0 durch und fügte der Austria die erste Niederlage in der Bundesliga seit 24 Spielen zu.
Bereits nach sieben Minuten klopften die Niederösterreicherinnen erstmals am Tor der Veilchen an. Doch der Schuss von Ebert rollte knapp am langen Eck vorbei. Die große Chance auf die Führung hatte in der Folge die Austria. Weiss wurde im Strafraum freigespielt, scheiterte aber an der hervorragenden Reaktion von St. Pölten Torfrau Schlüter (10.).
Vago-Traumtor ebnet Weg zum Sieg
Gerade als die Austria die Spielkontrolle übernahm, schlug St. Pölten zu. Fanny Vago traf aus 25 Metern sehenswert ins Kreuzeck (19.). Die Ungarin spielte bereits von 2015 bis 2019 bei St. Pölten und wurde viermal in Folge Torschützenkönigin der Liga. Von der Austria war offensiv in der ersten Hälfte, die von Zweikämpfen geprägt war, kaum etwas zu sehen.
Das sollte sich auch in der zweiten Hälfte nicht ändern. Die Austria kontrollierten zwar Ball und Spiel, aber vor dem Tor gelang nur wenig. Die größten Ausgleichschancen ließen Pfanner (56.) und Kirchberger (85.) jeweils per Kopf liegen.
Frauen-Bundesliga: Start für Rapidlerinnen
So schnell wie möglich sind die Rapid-Frauen in der Bundesliga gelandet. Gedauert hat es dennoch 923 Tage vom ersten Training bis zur Premiere auf der Hohen Warte: Die Vienna bittet die Hütteldorferinnen am Sonntag ab 15 Uhr zu einem kleinen Wiener Derby, das auf Augenhöhe ablaufen sollte.
„Wir wollen uns in der ersten Saison oben ordentlich präsentieren“, sagt der für die Frauen zuständige Geschäftsführer Steffen Hofmann – also: kein Abstiegskampf, aber auch kein Druck Richtung Meistergruppe.
„Ich glaube, es wird ein harter Kampf werden“, sagt Katja Gürtler, die seit bald drei Jahren die Rapidlerinnen trainiert. Nach zwei Saisonen mit einer extrem hohen Siegquote wird sich der Aufsteiger auch an das Verlieren gewöhnen müssen.
Source:: Kurier.at – Sport



