
Die Weichen sind gestellt, aber die Austria muss noch einmal Vollgas geben. Das Ziel, also das Play-off in der Conference League, ist zum Greifen nahe. Mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Beitar Jerusalem haben sich die Veilchen in eine hervorragende Ausgangslage gebracht. „Es ist eine gute Ausgangsposition, aber ich erwarte ein Spiel mit einem mutig auftretenden Gegner“, sagte Trainer Stephan Helm vor dem Rückspiel am Donnerstag (20.30/live auf ORF 1).
Im Gegensatz zum Hinspiel will die Austria von der ersten Minute voll präsent sein. „Ich denke, für uns ist es eine Stärke, dass wir unser Spiel immer über 90 Minuten durchziehen können“, so Helm. Obwohl schon ein Remis zum Aufstieg reichen würde, betonte Routinier Reinhold Ranftl: „Wir wollen vor unseren Fans gewinnen.“ Während die Violetten in der Bundesliga den Start mit zwei Niederlagen verpatzt haben, läuft es in Cup und Europacup mit vier Siegen bislang wie am Schnürchen. Helm wird wohl erneut rotieren. Das würde auch Ranftl nicht überraschen: „Aufgrund der Temperaturen ist es, glaube ich, sehr sinnvoll. Und klar abgesprochen mit uns. Jeder kriegt seine Chance.“ Fraglich ist Johannes Eggestein, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat. Man wolle da „nichts riskieren“, wie der Coach erklärte.
Apropos Risiko. Die Partie wurde von der UEFA und der Polizei zum Hochrisikospiel ausgerufen. Die Fans von Beitar gelten als rassistisch und gewaltbereit. Es wird am Reumannplatz auch eine Protestkundgebung gegen eben diese Fanszene geben. Die Polizei sei im Großeinsatz, teilte die Austria mit.
Source:: Kurier.at – Sport



