
Der Produzent hinter Madonnas Album „Ray of Light“, William Orbit, ist tot. Der Brite verstarb bereits am 23. Juli im Alter von 69 Jahren, wie seine Angehörigen am Freitag auf seinem Profil im Onlinedienst Instagram mitteilten. „Er wird sehr fehlen, uns und allen, die er mit seiner Musik, seiner Freundschaft und seiner Freundlichkeit berührt hat.“
Orbit wurde am 15. Dezember 1956 als William Mark Wainwright, kam 1956 im Londoner East End als Sohn zweier Lehrer geboren. Mit 16 begann er als Straßenmusiker in London und Paris zu spielen und gründete 1980 mit Laurie Mayer und Grant Gilbert die Band Torch Song. Seinen größten Erfolg hatte er 1998 als Produzent von Madonnas Album „Ray of Light“, dessen ungewohnter und modernder Mix aus Trip-Hop, Techno und Ambient der Sängerin einen komplett neuen Sound gab. Die Platte gewann vier Grammys, darunter den für das beste Popalbum. Für Beautiful Stranger, das er mit Madonna schrieb, erhielt er einen weiteren Grammy. Später arbeitete er erneut mit ihr an Music (2000) und MDNA (2012). Für Madonna war er ein „komplettes Wahnsinns-Genie“.
Von Blur bis Ricky Martin
1999 produzierte Orbit Blurs Album 13, ebenfalls von Orbit stammt der All-Saints-Hit Pure Shores aus dem Soundtrack zu The Beach, dazu arbeitete er mit U2, Britney Spears, Pink, Robbie Williams, Ricky Martin. Orbit veröffentlichte zudem zwölf Alben als Solokünstler, die meisten davon elektronische Musik.
Nach Bekanntwerden seines Todes meldeten sich zahlreiche Weggefährten zu Wort Spice-Girls-Sängerin Mel C. schrieb auf Instagram: Es sei „so eine Ehre, mit diesem großartigen Mann zusammengearbeitet zu haben“.
Source:: Kurier.at – Kultur



