AfD erreicht neuen Höchstwert, Union fällt auf Tiefstand

Politik

von Marieke Rabe

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die AfD auf 28 Prozent der Stimmen. Damit erreicht die Partei einen neuen Spitzenwert. Erstmals seit Beginn der Erhebung des ARD-„DeutschlandTrends“ findet die AfD so viel Zustimmung. Im Vergleich zur vorherigen Befragung konnte die AfD um einen Prozentpunkt zulegen, während die Union mit 21 Prozent (-1) ihren schlechtesten Wert seit November 2021 erreicht. Der Abstand zwischen AfD und Union beträgt damit bereits sieben Prozentpunkte.

Im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl im Februar 2025 haben sich die Verhältnisse damit nahezu umgedreht. Damals lag die Union mit 28,5 Prozent deutlich vor der AfD mit 20,8 Prozent.

Unverändert gegenüber den Umfragewerten vor einem Monat sieht es jedoch bei den anderen Parteien aus. Die Grünen liegen mit 15 Prozent weiterhin auf dem dritten Platz. Dahinter folgt die SPD mit 12 Prozent, die damit ebenfalls gleichbleibt. Die Linke kommt auf 11 Prozent und liegt damit nur einen Prozentpunkt hinter den Sozialdemokraten. Die FDP erreicht vier Prozent und würde somit unter der 5-Prozent-Hürde bleiben. Die Umfragewerte für das BSW sind nicht eigenständig angegeben und werden den Sonstigen (9 Prozent) zugerechnet.

Kaum Vertrauen in die Bundesregierung

Die Umfrage zeigt zugleich eine hohe Unzufriedenheit mit der politischen Arbeit der Bundesregierung. Der aktuellen Kabinettsumbildung stehen die Befragten skeptisch gegenüber. Nur 12 Prozent erwarten, dass die Bundesregierung dadurch künftig besser arbeiten wird. 11 Prozent rechnen hingegen mit einer Verschlechterung. Weitere 12 Prozent gehen davon aus, dass die Bundesregierung genauso gut arbeiten wird wie bisher. Ein Großteil sieht das anders: 57 Prozent sind der Ansicht, dass die Regierung genauso schlecht arbeiten wird wie bisher.

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Auch die Zustimmung für Bundeskanzler Friedrich Merz fällt eher gering aus. Nur 14 Prozent der Befragten geben an, mit dem CDU-Politiker zufrieden zu sein. Demgegenüber stehen 84 Prozent, die mit seiner Arbeit unzufrieden sind. Noch deutlicher fällt das Urteil über die Bundesregierung insgesamt aus. 13 Prozent zeigen sich zufrieden, während 85 Prozent ihre Arbeit kritisch bewerten.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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