Wer ein Monster aus der Ruhe bringt, ist selbst schuld

Kultur

Norwegens Fjorde dienen als spektakuläres Ambiente für einen klassischen Horrorfilm mit visuell starkem Auftakt. Dann folgt die Geschichte in etwa dem Muster von „Der weiße Hai“: Um den Ertrag der Lachszucht zu maximieren, setzt ihr gieriger Betreiber neuartige Schallwellen ein, die in der Tiefe des Meeres nichts Gutes bewirken. Prompt verschwinden Jetski-Touristen, ein zerfetzter Wal strandet, Fische spielen verrückt.

Meeresbiologin Johanne soll die Hintergründe erforschen. Bald ist klar: Eine Riesenkrake wurde durch den Schall geweckt und will alles vernichten, was sich bewegt oder einen Laut von sich gibt. Es dauert aber, bis sie – mit überzeugend getricksten Tentakeln – in den letzten Winkel der Lachs-Zuchtstation vordringt.

Der Versuch der Drehbuchautoren, die Spezialeffekte mit einem „menschlichen“ Plot zu umgeben, geht allerdings nicht auf. Um neben dem Monster zu bestehen und für zusätzliche Spannung zu sorgen, sind die menschlichen Protagonisten zu eindimensional.

INFO: Norwegen 2026. Von Pål Øie, Sjur Aarthun. Mit Sara Khorami.

G. Flossmann

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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