Formel 1: Red Bull lehnte Angebot über 3 Milliarden Dollar ab

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3 Milliarden Dollar (2,63 Milliarden Euro) soll ein Konsortium für den Kauf des Formel-1-Teams von Racing Bulls geboten haben. Das berichtet The Times. Red Bull lehnte das Angebot ab. Der Wert des Junior-Teams wird noch höher angesetzt.

Hinter dem Angebot steckt vor allem Dean Attew. Der US-Investor war früher ein enger Berater des ehemaligen Formel-1-Bosses Bernie Ecclestone.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Verkauf von Racing Bulls. Ein Interessent soll auch der chinesische Autohersteller BYD gewesen sein. Laut Times-Bericht soll es schon 2025 einen Versuch gegeben haben, Racing Bulls zu kaufen. Damals sei das Gebot bei 2 Milliarden Dollar gelegen. Auch dieses Angebot wurde abgelehnt.

Die elf Teams in der Formel 1 sind zu wichtigen Investitionsobjekten geworden. Seit der Übernahme von Liberty Media ist deren Wert stark angestiegen. Denn die Rentabilität der Teams sei seit der Ausgabengrenze 2021 stark angestiegen, schreibt nau.ch. Zeitgleich stieg die Popularität des Sports vor allem dank der Netflix-Serie „Drive to Survive“. Als wertvollstes Team der Formel 1 gilt Ferrari, Schätzungen liegen zwischen 6,4 und 7,3 Milliarden Dollar.

Zwei Eigentümer = kontroverses Thema

Dass es mit Red Bull Racing und den Racing Bulls zwei Teams vom selben Eigentümer gibt, ist seit Jahren ein kontrovers diskutiertes Thema in der Formel 1. So soll es schon vorgekommen sein, dass etwa ein Racing Bull einen Red Bull auf der Rennstrecke leichter vorbeigelassen hat. Zudem arbeiten die Teams auch technisch eng zusammen. 

Auch FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sieht den Besitz von zwei Teams kritisch. Allerdings: „Das Thema ist kompliziert.“ 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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