Die Kölner Krise: Beierlorzer-Aus nach Niederlage

Sport
1. FC Köln - 1899 Hoffenheim

Bei Hoffenheim gab es eine Last-Minute-Niederlage. Danach folgte die Trennung von Trainer Beierlorzer.

Der deutsche Bundesligist 1. FC Köln hat sich am Samstag von seinem Trainer Achim Beierlorzer getrennt. Beierlorzer hatte das Amt in Köln erst im Sommer angetreten. Die sportliche Bilanz mit acht Niederlagen in elf Spielen fiel allerdings ernüchternd aus. Interimsmäßig werden nun Andre Pawlak und der Wiener Manfred Schmid die Betreuung der FC-Profis übernehmen.

APA/dpa/Rolf Vennenbernd / Rolf Vennenbernd

Der bisherige Leiter des Lizenzspielerbereichs, Frank Aehlig, übernimmt zudem mit sofortiger Wirkung als Nachfolger von Veh die sportliche Leitung.

„Ich bin dafür verantwortlich“

Besonders zuversichtlich, dass er auch nach Länderspielpause noch auf der Kölner Trainerbank sitzt, wirkte der erst im Sommer verpflichtete Beierlorzer ohnehin nicht. „Jetzt muss der Verein eine Entscheidung treffen, ob er mit dem Trainer Achim Beierlorzer weiter machen will oder den Resetknopf drücken und einen neuen Trainer herholen will. Dieser Entscheidung stelle ich mich. Ich bin dafür verantwortlich. Wir haben nur sieben Punkte, das ist zu wenig“, sagte Beierlorzer.

Zudem verliert der Fußball-Lehrer in Veh einen seiner angeblich letzten Befürworter im Verein. Der Sportchef, der Ende Oktober seinen Ausstieg zum Vertragsende im Sommer 2020 angekündigt hatte, hört nun mit sofortiger Wirkung auf. Das macht Sinn, damit sein Nachfolger Einfluss auf die mögliche Trainersuche nehmen kann. „In unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden“, erklärte Veh.

Auch der eigentlich passable Auftritt seines Teams bewahrte Beierlorzer nicht vor dem Rauswurf. Nach der Führung durch Jhon Cordoba (34.) schienen die Kölner auf gutem Kurs. Und selbst nach dem Ausgleich durch Sargis Adamyan (48.) leisteten sie weiter erbitterte Gegenwehr. Doch der Elfmeter von Jürgen Locadia (90.+8 Minute) nach strittiger Videobeweis-Entscheidung besiegelte den späten Knockout. „Das tut richtig weh. Es ist momentan sehr bitter, mit welchen Nackenschlägen die Mannschaft umgehen muss“, klagte Beierlorzer, „wir haben in dieser Saison schon häufiger mit Topmannschaften auf Augenhöhe mitgespielt, sind aber nicht belohnt worden.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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