Drei Tore in 70 Sekunden führten zu einem verrückten Eishockeyspiel

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Die Capitals glichen in den Schlussminuten gegen Salzburg zwei Mal aus und verloren nach dem Penaltyschießen 3:4.

Die Partie zwischen den Vienna Capitals und Red Bull Salzburg war von Anfang an attraktiv und ein echtes Spitzenspiel. Die Wiener spielten härter und hatten über weite Strecken auch die besseren Chancen. Für den Ausgang der Partie wurde es dann aber erst in der 59. Und 60. Minute.

Salzburg führte durch einen schönen Treffer von Espeland 2:1 (45.). Als Wall 70 Sekunden vor der Schlusssirene für die Wiener mit kräftiger Mithilfe von Salzburg-Keeper Lamoureux zum 2:2 ausglich rechneten alle mit einer Verlängerung. Doch Salzburgs Heinrich traf 25 Sekunden vor dem Ende zum 2:3. Daraufhin verließ Caps-Goalie Starkbaum das Eis für einen zusätzlichen Feldspieler. Und siehe da: Neun Sekunden vor dem Ende fälsche Nissner einen Schuss von Wukovits zum 3:3 ab.

„Verrückt“

Das Spiel musste also in die Verlängerung und ins Penaltyschießen, wo sich Salzburg mit zwei Treffern durchsetzte. „So ein verrücktes Ende eines Spiels habe ich in meiner Karriere nicht nicht erlebt“, sagte Salzburg-Coach McIlvane glücklich.

Für den starken Caps-Stürmer Ali Wukovits war es ein typisches Spiel gegen Salzburg: „Wir waren 60 Minuten konstant und haben guten Druck ausgeübt. Am Ende war es wie auf einer Hochschaubahn.“

Mehr als der Punkteverlust schmerzen die Capitals die erneuten Ausfälle: Archibald verletzte sich im Montagstraining, Vause im Re-Game-Skate. Und in der Schlussphase fielen auch noch Loney (Pucktreffer) und Rotter (Zusammenstoß) aus.

Graz übernimmt die Führung

In der Qualifikationsrunde hat Graz Platz eins übernommen, weil der Schlager zwischen den Bratislava Capitals und Dornbirn Bulldogs erst am Mittwoch steigt. Die Steirer siegten beim davor punktgleichen VSV mit 4:2. Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel, als Travis Oleksuk (24.) die 99ers mit ihrem ersten Powerplay-Tor in der Zwischenrunde mit 2:1 in Führung brachte und Olof Mylläri (33.) und Ken Ograjensek (38.) zwei weitere Treffer nachlegten.

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Die Innsbrucker Haie brachten sich mit einem 5:2-Erfolg gegen die Black Wings Linz zurück ins Spiel um die letzten drei Viertelfinalplätze. Die Tiroler liegen fünf Punkte unter dem Strich, eine Niederlage wäre wohl das sichere Aus gewesen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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