
Die Formel 1 kehrt in der kommenden Saison in die Türkei zurück. Wie die Königsklasse des Motorsports am Freitag mitteilte, wird ab 2027 für fünf Jahre auf dem Istanbul Park Circuit um Siege gerast. Der Kurs auf dem asiatischen Teil der Metropole war schon von 2005 bis 2011 fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders sowie 2020 und 2021 während der Corona-Pandemie Ersatzausrichter. Bisher letzter Rennsieger ist Valtteri Bottas, der 2021 noch für Mercedes fuhr.
Historischer Boden
2020 zog Lewis Hamilton mit dem Gewinn seines siebenten Weltmeistertitels mit Michael Schumacher gleich. „Im Istanbul Park wurden in der Geschichte unseres Sports viele unvergessliche Momente geschrieben, und ich freue mich darauf, das nächste Kapitel unserer Partnerschaft aufzuschlagen“, erklärte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali. Die Türkei ist nicht der einzige Rückkehrer im Kalender ab nächstem Jahr. Die Formel 1 fährt in den nächsten beiden Saisonen auch wieder im portugiesischen Portimão, das den Grand Prix der Niederlande in Zandvoort ersetzt.
Neuer Renndirektor bei Audi
Währenddessen präsentierte Neueinsteiger Audi seinen neuen Renndirektor. Nach dem überraschenden Abschied von Jonathan Wheatley als Teamchef des Rennstalls wird Allan McNish Renndirektor. Der 56 Jahre alte Schotte war bis zuletzt Chef des Nachwuchsprogramms des deutschen Werksteams. McNish tritt seine neue Position ab dem Grand Prix von Miami in der kommenden Woche an.
„Allan bringt eine außergewöhnliche Kombination aus Rennerfahrung, technischem Verständnis und Führungsstärke in diese Rolle ein“, sagte Teamchef Mattia Binotto. Der frühere Formel-1-Pilot McNish ist schon lange mit Audi verbunden. Mit dem deutschen Hersteller war er zweimal Sieger des Langstreckenklassikers von Le Mans und auch Leiter des Formel-E-Teams von Audi. Seit Anfang dieses Jahres war er Chef der Nachwuchsabteilung. Nur wenige Tage vor dem dritten Saisonlauf in Japan hatte Audi überraschend den Abschied von Wheatley „aus persönlichen Gründen“ verkündet. Der Brite hatte bei dem deutschen Werksteam eine Doppelspitze mit Binotto gebildet und war nur ein Jahr im Amt. Daraufhin übernahm Binotto Wheatleys Aufgaben, zugleich kündigte er eine Neuorganisation der Teamführung an.
Source:: Kurier.at – Sport



