Marc Márquez kehrt an die Strecke der Schmerzen zurück

Sport

In Jerez verletzte sich der Motorrad-Star und Serien-Champion vor einem Jahr schwer am Oberarm.

„Es ist ein wichtiges Wochenende, wobei wir uns kein konkretes Ziel setzen. Einfach auf dem Motorrad sitzen, schnell fahren, Kilometer sammeln.“ Marc Márquez, der entthronte Champion, ist seit seiner Oberarm-Verletzung vorerst genügsamer geworden. In der Vorsaison stürzte er in Jerez, seine Honda knallte auf den Oberarm und verursachte eine Fraktur.

Ein schneller Comebackversuch scheiterte, Márquez fiel einige Monate aus. Nun ist der einstmals Gejagte zurück, er feierte in Portimão ein durchaus gelungenes Comeback. „Wichtig ist aus physischer Sicht, dass ich durchgehalten habe. Ich möchte hier in Jerez noch stabiler werden.“

Gute Erinnerung

Die Strecke kennt er wie seine Westentasche. „Ich habe gute und schlechte Erinnerungen, aber die guten Erinnerungen sind besser“, sagt der Honda-Fahrer. Dreimal hat Márquez den Grand Prix von Spanien auf dieser Strecke gewonnen. Das gelang ihm in den Jahren 2014, 2018 und 2019.

Das Rennen von Portimão hat sich der Spanier nochmals im Fernsehen gegönnt und Interessantes dabei entdeckt: „Meine Sitzposition passt noch nicht. Der rechte Ellbogen funktioniert noch nicht richtig, um gut fahren zu können. Speziell in den letzten beiden Kurven hatte ich ziemlich viel Mühe.“ Seit diesem Rennen hat er ein wenig trainiert und ist vor allem Fahrrad gefahren. „Ich musste es locker angehen, weil mein Körper nach Ruhe verlangt hat. Außerdem nehme ich noch Antibiotika und brauche noch Zeit zur Genesung. Es ist schwierig, wenn man sich mit 28 so fühlt. Aber ich weiß, dass wir die Antibiotika bald absetzen und dann alles einfacher wird“, sagt Márquez zuversichtlich.

  Nach Darmblutung: Formel-1-Legende Reutemann im Krankenhaus

Er musste die Medikamente wegen einer Infektion des rechten Oberarmknochens nehmen. Jerez ist zwar eine kurvenreiche Strecke, aber körperlich nicht so anstrengend wie Portimão.

Márquez ortet in der letzten Saison einen Generationenwechsel im Feld mit beispielsweise den flotten Yamaha-Youngsters Quartararo und Viñales. „So ist das Leben, so ist auch die MotoGP. Ich bin 28 Jahre alt, fühle mich aber auch noch jung.“ Sprach’s und fuhr im Training unter die besten Drei.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.