Sturm gegen Fenerbahce: Wie das „Unmögliche möglich“ gemacht werden kann

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Freilich würde man gutes Geld verdienen, würde man auf einen Aufstieg von Sturm Graz ins Play-off der Champions League setzen. Das 0:2 im Hinspiel bei Fenerbahce ist das eine, die nähere Betrachtung des Spiels die zweite Sache, die den Optimismus bremst. Österreichs Vizemeister war im Hinspiel in Istanbul vor allem spielerisch klar unterlegen. Aber: „Wir wollen das Unmögliche möglich machen“, sagt Mittelfeld-Ass Jacob Hödl. Wie kann dies Sturm heute (20.30, ORF 1) schaffen?

Die Fans

Der treue Sturm-Anhang hat noch das 4:0 gegen Hearts in Erinnerung und steht vor allem in guten Zeiten noch enthusiastischer hinter dem Team. Waren im Hinspiel die türkischen Fans ein nicht zu unterschätzender Faktor (Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch: „Ich habe noch kein Spiel und Stadion erlebt, wo die Kulisse so einen speziellen Charakter gehabt hat. Das hat schon etwas ausgemacht“), so werden dieses Mal die Steirer auf den Tribünen in die Rolle des zwölften Mannes schlüpfen. „Wenn wir treffen, brennt die Hütte“, so Neuzugang Nelson Weiper.

Der Spielverlauf

Das Feuer auf den Tribünen wird zur Wechselwirkung, wenn ein schnelles Tor gelingt, dann wird Liebenau zum Hexenkessel, wie es das Sükrü-Saracoglu-Stadion vor einer Woche war.

Mehr Ideen

Neuerwerbung Jürgen Heil brachte es unmittelbar nach dem Hinspiel auf den Punkt. „Die Momente im Ballbesitz haben gefehlt.“ Im Offensivspiel brauchen die Grazer mehr Ideen. Da ist es ungünstig, dass mit Otar Kiteishvili das Um und Auf der vergangenen Saison aufgrund seiner Wadenprobleme fehlen wird. Dennoch können auch andere Spieler in die Bresche springen – auch beim 2:0 bei den Hearts fehlte der Georgier.

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Mehr Konsequenz

Die Grazer verteidigten in Istanbul mit Leidenschaft. Aber Fehler wie jener von Jeyland Mitchell vor dem 1:0 der Türken würden die Partie bald zuungunsten von Sturm entscheiden. Auch beim 2:0 war man zu passiv. „Wir wollen kontrolliert verteidigen, den Gegner so weit wie möglich vom Tor weghalten“, sagt Ingolitsch.

Die Effizienz

Mit  Weiper könnte Sturm nun endlich einen Stürmer im Kader haben, der sich diesen Namen auch verdient. Gegen Hartberg erzielte der Deutsche in einer halben Stunde zwei Tore. Zum Vergleich: Seedy Jatta war in der gesamten Vorsaison der treffsicherste Stürmer – mit vier Toren.

Die Wechselspieler

Nicht nur Weiper brachte in Hartberg den Umschwung. „Wir haben von der Bank richtig Qualität reinbringen können, es waren keine Wechselspieler, sondern Gamechanger“, sagt Ingolitsch. In Mammutwochen wie diesen ist dies notwendig. In der Türkei pausiert die Liga noch.

Die Standards

Die Umsetzung ihrer großen Stärke könnte für die Steirer auch am Dienstag dienlich sein.

Keine Last

Das 0:2 beim türkischen Vizemeister war die erste Pflichtspielniederlage seit dem 14. Februar (0:1 bei der WSG). Zuletzt tankte man beim 2:0 in Hartberg Selbstvertrauen. Und eines nimmt etwas Druck: Fix in der Ligaphase der Europa League ist Sturm schon.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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