Bericht aufgetaucht: Morddrohungen gegen Messi während der WM

Sport

Lionel Messi sollte während der Fußball-WM in den USA ums Leben gebracht werden. Zwei Morddrohungen richteten sich gegen den Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft, in beiden Fällen war von Bomben die Rede, in einem Fall zusätzlich von einem halbautomatischen Gewehr, das berichtet nun die spanische Sporttageszeitung Marca.

Am 27. Juni, Stunden vor dem WM-Gruppenspiel in Dallas gegen Jordanien, meldet sich ein Anrufer am Flughafen der Stadt. Er habe zwei Komplizen, sagt er, selbstgebaute Bomben, ein AR-15-Gewehr. Ziel: das Stadion, die Spieler – und ausdrücklich Messi. Argentinien spielt trotzdem, gewinnt 3:1.

Vier Bomben am Körper?

Zehn Tage später, vor dem Achtelfinale gegen Ägypten in Atlanta, folgt eine zweite Drohung. Ein X-Account kündigt an, mit vier Bomben am Körper ins Stadion zu gehen. Während des Spiels meldet ein Anrufer zusätzlich drei Sprengsätze in Mülltonnen. Sprengstoffhunde durchsuchen das Stadion. Sie finden nichts.

Zwei Drohungen, ernst genommen, überprüft, folgenlos geblieben. So weit der belegte Teil.

Quelle der Marca ist ein IPCC-Lagebericht, jene multinationale Kommandozentrale, über die FBI und Polizei aus 46 Ländern während der WM Informationen austauschten. Der spanische Journalist Luis Rendueles wertete ihn zuerst aus, nahe am Wortlaut: Der Anrufer habe behauptet, Komplizen zu haben. Auf dem Weg durch die internationale Presse ging diese Vorsicht verloren. Aus „der Anrufer behauptete“ wurde ein „vereitelter Anschlag“, aus zwei Drohungen „mehrere gestoppte Attentatspläne“.

Was in keiner Version auftaucht: eine Festnahme, ein sichergestelltes Gewehr, ein identifizierter Täter. Das FBI hat weder einen vereitelten Anschlag verkündet noch Ermittlungsergebnisse veröffentlicht.

  Die Sportwelt nimmt Abschied von einem Grandseigneur

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.