Tour de France: Sieg für Pogacar, Bernal verliert sieben Minuten

Sport

Für den kolumbianischen Titelverteidiger ist das Thema Tour-Sieg erledigt. Michael Gogl zeigte Mut und Stärke

Auch bei der 107. Tour de France kann es auch noch Premieren geben. Siehe die 15. Etappe am Sonntag, als erstmals eine Bergankunft auf dem 1.501 Meter hohen Grand Colombier anstand.

Schon auf dem Weg dorthin ereignete sich Beachtliches: Michael Gogl schloss sich im bis zu 22 Prozent steilen ersten Anstieg  (Montée de la Selle de Fromentel) der Spitzengruppe an und setzte sich in  der Abfahrt Richtung Col de la Biche ab.  Kurz vor der zweiten Passhöhe musste der NTT-Profi  Pierre Rolland (B&B) passieren lassen, konnte dann aber wieder zum Franzosen aufschließen, der auf oberösterreichische Unterstützung im Flachstück vor dem Schlussanstieg setzte.

Unterdessen hatte das Hauptfeld den Rückstand auf rund zwei Minuten reduziert. Gogl setzte sich in der Abfahrt wieder solo an die Spitze, Rolland kam wieder heran, man half einander.

Im 17,4 Kilometer langen und 7,1 Prozent steilen Schlussanstieg machte Jumbo-Visma um den führenden Slowenen Primoz Roglic mit fünf Mann Tempo. 13,7 Kilometer vor dem Ziel war Gogl überholt, 700 Meter später war Rolland dran – und mit Titelverteidiger Egan Bernal (Ineos) und Nairo Quintana (Arkéa-Samsic) mussten zwei kolumbianische Co-Favoriten abreißen lassen, das Thema Gesamtsieg ist wie erwartet für beide erledigt.

Den Tagessieg holte sich der Slowene Tadej Pogacar (Emirates), der sich im Zielsprint gegen den Gesamtführenden Primoz Roglic und dem Australier Richie Porte (Trek-Segafredo) durchsetzte.

REUTERS/STEPHANE MAHE

Starke Vorstellung: Michael Gogl (li.) mit seinem Fluchtgefährten Pierre Rolland

Die Ruhe vor dem Sturm

  Salzburg gewinnt in Tel Aviv mit 2:1

Den zweiten Ruhetag am Montag können die verbliebenen  Fahrer gut gebrauchen – in der letzten Woche gibt es vor allem Berge. Und was für welche: In  Méribel, 2023 mit Courchevel Ausrichter der alpinen Ski-WM, wurde eigens der Weg zum Col de la Loze asphaltiert. Auf den letzten sieben Kilometern warten am Mittwoch Passagen  mit mehr als 20 Prozent Steigung…

Van der Poel siegt beim Tirreno-Adriatico

Cross-Weltmeister Mathieu van der Poel hat die vorletzte Etappe des Tirreno-Adriatico gewonnen. Der niederländische Meister holte sich am Sonntag nach 181 Kilometer von Pieve Torina nach Loreta den Sieg vor dem Portugiesen Ruben Guerreiro und dem Italiener Matteo Fabro von Bora-hansgrohe, der bis wenige hundert Meter vor dem Ziel noch geführt hatte.

In der Gesamtwertung führt der Brite Simon Yates weiter mit 16 Sekunden vor dem Polen Rafal Majka. Dritter ist der frühere Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas 39 Sekunden zurück. Die Entscheidung fällt am Montag beim abschließenden Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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