Wäre historisch: Diesen Rekord kann Deutschland gegen Ecuador brechen

Sport

Der Sieg in Gruppe E ist Deutschland nicht mehr zu nehmen. Für die DFB-Elf bedeutet das eine Premiere: Erstmals seit 1934, also seit 20 WM-Turnieren, steht Deutschland bereits vor dem letzten Gruppenspiel fix auf Platz eins.

Deutschland kann Rekord knacken

Gegen Ecuador (22 Uhr/live ORF) stellt sich für Teamchef Julian Nagelsmann daher vor allem die Frage, ob er rotieren und weiteren Spielern einen WM-Einsatz ermöglichen soll oder, ob er am bewährten Erfolgsrezept festhält.

So oder so geht die DFB-Elf ohne Druck in die Partie. Bei einem Sieg winkt Nagelsmanns Mannschaft allerdings ein besonderer Rekord. Es wäre der zwölfte Erfolg in Serie. Eine Marke, die in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft bislang nur einmal erreicht wurde – zwischen Mai 1979 und Juni 1980. Doch darüber wird derzeit kaum gesprochen.

Deniz Undav: Steht der Stürmer in der Startelf?

Stattdessen richtet sich die Aufmerksamkeit einmal mehr auf Deniz Undav. Der Stürmer schoss Deutschland nach seiner Einwechslung gegen die Elfenbeinküste mit einem Doppelpack zum Sieg und wird von vielen Fans für die Startelf gefordert. Kein Wunder: Der 29-Jährige hält bei der WM bereits bei drei Treffern und zwei Assists – und das in lediglich 56 Einsatzminuten.

Vieles spricht dafür, dass Undav gegen Ecuador diesmal von Beginn an auflaufen wird. Nagelsmann könnte Kai Havertz oder Jamal Musiala eine Pause gönnen. Auch Senkrechtstarter Nathaniel Brown und Mittelfeldspieler Felix Nmecha zählen zu den Kandidaten für eine Verschnaufpause.

Nagelsmann: „Müssen im Rhythmus bleiben“

Bislang hat der Bundestrainer 17 seiner 23 Feldspieler eingesetzt. Für jene Akteure, die noch auf ihre ersten WM-Minuten warten, könnte das Duell mit Ecuador die große Chance sein, bevor es in die entscheidende Phase der WM geht.

  Tod in der Familie: Frankreichs Teamchef reist ab

Komplett auf Rotation setzen wird Nagelsmann aber nicht. „Wir müssen schon auch im Rhythmus bleiben für unsere nächsten Aufgaben“, betont der Teamchef.

Einen schmerzhaften Ausfall muss Deutschland allerdings verkraften. Nico Schlotterbeck zog sich einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt für den Rest der WM aus. Für den Dortmund-Verteidiger dürfte Antonio Rüdiger in die Abwehr rücken.

Ecuador muss gewinnen

Deutlich größer ist der Druck beim Gegner. Ecuador braucht nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Curaçao und der Niederlage gegen die Elfenbeinküste dringend einen Sieg, um in die K.-o.-Phase aufzusteigen.

Dafür muss sich vor allem die Offensive deutlich steigern. Ecuador, immerhin Zweiter der südamerikanischen WM-Qualifikation, steht nach zwei Spielen noch ohne Torerfolg da.

Trainer Sebastian Beccacece sieht sich deshalb bereits massiver Kritik ausgesetzt. Dabei waren die Erwartungen vor dem Turnier hoch. Schließlich reisten die Südamerikaner mit einer beeindruckenden Serie von 19 ungeschlagenen Spielen nach Nordamerika.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.