Zweiter Sieg bei der Eishockey-WM: Österreich erreicht das erste Ziel

Sport

„Time to shine“, ist das Motto dieser 89. Eishockey-WM in der Schweiz.

Im Duell zwischen Österreich und Ungarn vermochte niemand wirklich zu glänzen. Zu viel stand auf dem Spiel, zu sehr waren einige Spieler angespannt.

Am Ende setzte sich Österreich 4:2 durch und hat das erste Ziel erreicht. Mit sechs Punkten ist noch nie ein Team von der WM abgestiegen. Jetzt kann das Team befreit aufspielen.

Die Ungarn traten mit zehn Spielern aus der ICE Hockey League an. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Österreich ging durch einen Treffer von Rohrer 1:0 in Führung (6.). Der Vorarlberger staubte nach einem Assist von Peter Schneider im Powerplay ab.

Das Tor war historisch: Denn mit dem Assist machte sich Schneider zum österreichischen Topscorer bei Weltmeisterschaften der Top-Division. Mit 35 Scorerpunkten (14 Tore/21 Assists) überholte der 35-jährige Salzburg-Angreifer Dieter Kalt, der in seiner Karriere auf 34 Punkte (22/12) gekommen war.

Die Ungarn schlugen aber ebenfalls in Überzahl zurück. Istvan Sofron traf mit einem harten, aber nicht sonderlich platzierten Schuss zum 1:1 (12.). Österreichs Keeper Tolvanen, der am Sonntag den Vorzug vor Kickert und Vorauer erhielt, sah dabei nicht glücklich aus.

Österreich verlor die Kontrolle

Im zweiten Drittel ließ Österreich drei Überzahlspiele ungenutzt und verlor die Kontrolle über das Spiel. Die Ungarn gewannen immer öfter die wichtigen Zweikämpfe, hatten aber bei einigen Möglichkeiten Pech.

Die Entscheidung musste also in einem nervenaufreibenden Schlussdrittel fallen. Und da ging Österreich erneut im Powerplay in Führung: Zwerger traf nach einem weiteren Schneider-Assist durch eine Mini-Lücke durch und genau ins Kreuzeck zum 2:1 (47.). Nur 44 Sekunden später erhöhte Nickl dank eines abgefälschten Schusses auf 3:1 (48.).

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Am Ende hatten die Ungarn eine Zwei-Mann-Überzahl und erzielten durch Vincze das 2:3 (54.). Es wurde noch spannend. Doch ohne den ungarischen Goalie auf dem Eis erzielte Österreich das 4:2 (60.).

Slowenien-Sieg

Die erste Überraschung des Turniers lieferte Slowenien in der Gruppe B in Fribourg mit einem 3:2 nach der Verlängerung gegen Tschechien. Sollten den Slowenen in den verbleibenden Partien noch zwei Punkte mehr gelingen als Italien, könnte die Abstiegsfrage schon vor dem direkten Duell am letzten Spieltag beantwortet sein.

In Zürich kommt es am Montag zu den Schlagerspielen Finnland – USA und Schweiz – Deutschland.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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