Sommerurlaub: Drastische Preisunterschiede bei Reisezielen

Wirtschaft

Wer den Sommerurlaub in einem der beliebtesten Pauschalreiseziele verbringen will, kann sich derzeit über deutliche Preisnachlässe freuen: Preisabschläge gegenüber dem Vorjahr von bis zu 15 Prozent sind hier realistisch. Allerdings sind die Preise für andere Reisedestinationen deutlich gestiegen, geht aus der Preisauswertung von HolidayCheck hervor. Derzeit bestimmt die geopolitische Lage das Buchungsverhalten.

Sommerurlaub: Ägypten billiger, Azoren teuer

Eine Woche Pauschalurlaub für zwei Personen in Hurghada im Sommer schlägt demnach im Schnitt mit 1.830 Euro zu Buche, um 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Urlaub auf Fuerteventura kommt um 8 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Die Entspannung an der Costa Brava kostet um 7 Prozent weniger, aber auch der Urlaub auf Mallorca kostet um 6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Allerdings können Urlauber bei der Buchung ihrer Wunschdestination auch draufzahlen: Für den Urlaub auf den Azoren müssen sie um 16 Prozent mehr einplanen als im Vorjahr. Aber auch Madeira (plus 15 Prozent), Sizilien (plus 13 Prozent) und die Costa del Sol (plus 11 Prozent) sind im Jahresabstand teurer geworden.

Nachfrage gesunken

Reiseveranstalter verzeichneten den Angaben zufolge zu Jahresbeginn eine stabile Entwicklung bei den Buchungen. Für zwei Drittel der klassischen Urlaubsdestinationen stiegen seit Februar die Preise. Die Nachfrage der Urlauberinnen und Urlauber liegt derzeit – nicht zuletzt wegen des Nahostkonfliktes – unter dem Vorjahresniveau. Daher fokussierten die Reiseveranstalter die Kapazitäten auf nachgefragte Regionen. Für diese Destinationen sanken daher die Preise teils deutlich. Während Rhodos um zumindest 1 Prozent billiger angeboten wird, kostet Kreta jedoch um 6 Prozent mehr. „Wie sich die Preise weiterentwickeln, hängt maßgeblich von der Nachfrage und den äußeren Rahmenbedingungen in den kommenden Wochen ab“, sagte Nina Hammer, Reiseexpertin bei HolidayCheck.

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Frühzeitig buchen

Bei den Fernreisen profitierten vor allem die Kapverden sowie die Dominikanische Republik von einer höheren Nachfrage. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten empfehle es sich, diese Reisen frühzeitig zu buchen, so die Online-Plattform.

Der deutsche Reiseveranstalter Vivido wiederum verweist auf einen deutlichen Preisaufschlag, den Reisende von deutschen Flughäfen aus zu bezahlen haben, wenn sie nicht im Nahen Osten umsteigen wollen. Wer die Golfregion bei seiner Reise auf die Malediven oder nach Bali meiden will, zahlt den Angaben zufolge zwischen 10,6 und 26,7 Prozent mehr. Im Schnitt müssen Reisende hier im Schnitt um 17 Prozent höhere Kosten einplanen. Die Preisaufschläge seien aber saisonal abhängig und im August höher als etwa im Dezember.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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