Punkte in der Meistergruppe: Rapid überrascht bei der Zwischenzeit

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Die Hälfte der Meistergruppe ist absolviert – lange durchschnaufen, um zu analysieren, ist aber nicht möglich: Bereits am Mittwoch kommt es zum Wiedersehen. „So werden wir Sturm nicht wieder erwischen“, vermutet Didi Kühbauer vor der Reise mit dem LASK nach Graz.

Der Trainer der Linzer war nach dem 1:1 sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams („ein unglaubliches Spiel“), kann sich aber offenbar nicht vorstellen, dass Sturm erneut so weit weg sein wird von einer meisterlichen Vorstellung.

28:4 LASK-Torschüsse 

Neben dem äußerst fragwürdigen Elfmeter zum 0:1 wird vom Spitzenspiel in Erinnerung bleiben, dass der LASK mit 28:4 Torschüssen eine seltene Dominanz herstellen konnte.

Ähnlich dominant, aber mit deutlich weniger Top-Chancen als der LASK hat Rapid das 2:2 in Hartberg (19:9 Torschüsse) bestritten. Es bleibt somit bei vier Punkten Rückstand auf Leader Sturm (nach dem Cut waren es drei Zähler), auf Platz vier liegend (nach Runde 22 war es Rang fünf).

„Das ist in Ordnung, aber nicht sehr gut“, fasst Matthias Seidl zusammen. Der Kapitän kündigt an: „Jetzt wollen wir den Punkteschnitt steigern.“

Volles Haus gegen Salzburg 

Es folgt ein Hütteldorf-Doppel mit der Revanche am Mittwoch gegen Hartberg (18.30 Uhr) und einem vollen Haus am Sonntag gegen Salzburg (14.30). Über 21.000 Karten sind für das dritte Spiel gegen die Bullen in kurzer Zeit bereits abgesetzt.

Die Salzburger haben mit dem 3:1 bei der Austria gezeigt, dass auch sie noch im Titelrennen dabei sind.

Während der Ligakrösus Rapid überholen konnte, gibt es für die auf Rang fünf liegenden Austrianer nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft: Sechs Punkte wären aufzuholen und vier Konkurrenten zu überholen – das hat es in fünf Runden in der Bundesliga noch nie gegeben.

  Auftakt in die Doppelrunde: So steht es bei Rapid in Hartberg

Rapid war regelmäßig schwach

Überraschend selten hat es bislang vergleichbare Resultate von Rapid in den Top 6 gegeben: Acht Punkte in fünf Partien sind außergewöhnlich, weil die Grünen in der Meistergruppe regelmäßig enttäuscht haben.

2025 hat Rapid sogar vier der ersten fünf Partien verloren und nur das Derby gewonnen. Ergibt drei Punkte, am Ende waren es zehn in zehn Spielen.

2024 startete Rapid mit sechs Punkten und konnte immerhin noch verdoppeln.

2023 waren es fünf Zähler, am Ende neun.

2022 konnten zur Hälfte fünf, schließlich zehn Rapid-Punkte erkämpft werden.

2021 gab es bei den Geisterspielen acht Punkte wie heuer, am Ende reichten 14 Zähler für Rang zwei.

Nur 2020, nach dem ersten Lockdown, war Rapid wirklich erfolgreich: Zwölf Punkte nach fünf Spielen mit Coach Kühbauer, am Ende waren es 18 und die Vizemeisterschaft. (2019 war Rapid in der Quali-Gruppe).

Auch jetzt wollen die Rapidler noch einen Angriff starten. Die Spieler haben sich mit dem Trainerteam auf „große Ziele“ eingeschworen.

Ercan Kara sagt: „Am Schluss wollen wir mit Rapid dort stehen, wo der Verein hingehört: Oben!“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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