Neuer Chef-Lobbyist für Österreichs E-Wirtschaft

Wirtschaft

Das 11-köpfige Präsidium, das „Who is Who“ der heimischen Stromwirtschaft, einigte sich am Montag auf einen Wahlvorschlag. Michael Baminger, 43-jähriger CEO der Salzburg AG, soll Verbund-Chef Michael Strugl folgen.

Schwieriger Start

Die Wahl von Baminger am 15. Juni dürfte nur noch Formsache sein. Der Wechsel im Verband erfolgt turnusmäßig, immer zwischen dem Verbund und einem Unternehmen aus den Bundesländern. Nur Strugl stand zwei Perioden an der Spitze, da beim Ablauf seiner ersten Amtszeit Kontinuität in der Krise – Covid, Ukraine-Krieg und Energiekrise – gefordert war.

Baminger gilt als exzellenter Energie-Experte und wird zur jüngeren Führungsgeneration gezählt. Er kommt von der oberösterreichischen Energie AG und steht seit 2023 als CEO an der Spitze der Salzburg AG. Der Energieversorger ist im Eigentum von Land und Stadt Salzburg sowie der Energie AG OÖ.

Auch Bamingers Start wird nicht einfach, die heimische E-Wirtschaft hat nicht nur kritische Energiethemen, sondern steht zunehmend unter dem Druck der Politik. Österreichs Energie zählt derzeit rund 140 Mitgliedsunternehmen, deren 20.000 Mitarbeiter rund 90 Prozent des österreichischen Stroms erzeugen, davon 85 Prozent aus erneuerbaren Energien.

andrea.hodoschek@kurier.at

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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