Kammersängerin Mimi Coertse 93-jährig gestorben

Kultur

Die südafrikanische Sopranistin Mimi Coertse, 1967 zur österreichischen Kammersängerin ernannt und 1996 mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet, ist am Montag (27. April) 93-jährig in Pretoria gestorben. Das gab die Wiener Staatsoper bekannt, wo die Sängerin, die auch die österreichische Staatsbürgerschaft hatte, in 28 Rollen rund 500 Abende auf der Bühne zu erleben war.

Mimi Coertse, geboren am 12. Juni 1934 in Durban in Südafrika, studierte an der Witwatersrand University sowie am Royal College of Music in London, bevor sie von 1954 bis 1956 ihr Opernstudium an der Wiener Musikakademie absolvierte. 1955 debütierte sie am Teatro San Carlo in Neapel als Blumenmädchen in „Parsifal“ unter Karl Böhm.

Bereits 1956 trat sie im selben Opernhaus als „Königin der Nacht“ in Mozarts „Zauberflöte“ auf, eine Partie, die sie in der Folge auf der ganzen Welt in 300 Aufführungen und in fünf verschiedenen Sprachen sang und mit der sie am 17. März 1956 am Haus am Ring debütierte. Dort wurde sie im Alter von 23 Jahren jüngstes permanentes Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper. Ihre meistgesungene Staatsopernpartie war die Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“, die sie hier 102 Mal verkörperte.

1973 kehrte sie nach Südafrika zurück. Ihren letzten Auftritt an der Wiener Staatsoper hatte sie 1978 als Elisabetta in „Don Carlo“.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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