
Freitag Abend war die Austria beinahe Meister. Verfolger St. Pölten lag bei Sturm zurück, kämpfte sich zum 2:2-Ausgleich, benötigte aber einen Sieg, um die Wienerinnen noch einholen zu können.
Tatsächlich gelang Sarah Mattner in Minute 89 noch der Siegestreffer zum 3:2 für den SKN. Das Tor der Goalgetterin, die vor einem Wechsel zum FC Bayern steht, könnte für den Serienmeister noch Gold wert sein.
Denn die Austrianerinnen, die am Samstag ihren Matchball hatten, wirkten gegen Salzburg nicht so souverän wie gewohnt.
Lara Ritter mit großartigen Paraden
Erst nach der Pause wurde der Gegner vom (1:0 gewonnenen) Cupfinale unter Druck gesetzt. Vor allem bei Standardsituationen hatte das Red-Bull-Team große Probleme. Im Tor wuchs Lara Ritter über sich hinaus. Immer wieder parierte die Nr. 1 gegen die Nr. 1 der Liga.
Nur ein Treffer fehlte zum ersten Meistertitel, aber dieser sollte nicht gelingen. Nach dem 0:0 ist die Austria nur noch zwei Punkte voran. Und es kommt – so wie bei den Herren – zum großen Finale, aber bei den Frauen sogar im direkten Duell.
Die Austria lädt St. Pölten am Samstag (14 Uhr) nach Favoriten zum Spitzentanz.
Der SKN muss gewinnen, um doch noch den elften Titel in Folge zu schaffen. Den Veilchen reicht ein Punkt für den historischen Erfolg und das Double.
Erste Pleite wäre zu viel
„Wir wussten, dass wir im am Ende alles gewinnen müssen. Und jetzt schauen wir, ob wir diese Serie auch in der letzten Runde fortsetzen können“, sagt SKN-Trainer Laurent Fassotte.
Kurioserweise würde die Austria mit der ersten Saisonpleite überhaupt in der letzten Runde doch noch vom Thron rutschen.
Source:: Kurier.at – Sport



