French Open: Potapowa spricht von Gauff, Osaka ganz in Gold

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Anastasia Potapowa hat Grund für großes Selbstvertrauen, so wie sie in den vergangenen Wochen gespielt hat. Zuletzt sprach sie gar vom Titel bei den French Open. Dazu müsste sie aber in Runde drei bei „normalem“ Verlauf Titelverteidigerin Coco Gauff (Nr. 3) ausschalten. Es wäre nicht ihr erster Sieg über die US-Amerikanerin. Doch am Donnerstag wartet zuvor noch die britische Weltranglisten-71. Katie Boulter.

Falls es klappt und Potapowa danach tatsächlich auf Coco Gauff trifft, die in Runde eins ihre US-Landsfrau Taylor Townsend in zwei Sätzen besiegte, werde die gebürtige Russin jedenfalls nicht vor Ehrfurcht erstarren. „Die letzten zwei Male habe ich sie geschlagen. Aber Coco ist großartig und das wäre kein einfaches Match“, erinnerte Potapowa an ihr Head-to-Head von 2:2. „Ich bin aber erst in der zweiten Runde und Coco muss auch erst ihren Job machen. Wenn es passiert, könnt ihr euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue“, erklärte Potapowa.

Golden Lady

Für Naomi Osaka ist der Court immer wieder auch eine Art Laufsteg. In goldenem Glitzer erschien sie zum Erstrunden-Duell gegen die Deutsche Laura Siegemund, die sie in zwei Sätzen besiegte, auch wenn der zweite noch spannend wurde. Angesprochen auf ihre Outfits, sagte die Japanerin: „Ich rede nicht viel, deshalb kann ich durch meine Kleidung sprechen.“ Die halte das für den „spaßigen Teil“ des Turniers. „Ich finde, das ist im Tennis ein bisschen verloren gegangen.“ Dem Publikum am Court Suzanne-Lenglen jedenfalls gefiel es, als sie ihr Gewand mit dem langen Schleier auszog und ihr ebenfalls glitzerndes Matchdress präsentierte.

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Die Nummer 1, Aryna Sabalenka, ist nach einem Zweisatz-Sieg über die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro souverän weiter.

Teenager sorgt für Furore

Bei den Männern sorgte Moïse Kouamé für Furore. Der 17-Jährige, der vom französischen Ex-Profi Richard Gasquet trainiert wird, hat den Kampf der Generationen gegen den 20 Jahre älteren Kroaten Marin Cilic in drei Sätzen gewonnen und schrieb damit bei seiner Grand-Slam-Premiere auf Anhieb Tennis-Geschichte.

Kouamé, der erst Mitte März seinen 17. Geburtstag gefeiert hatte, dominierte den früheren US-Open-Champion Cilic in den Sätzen zwei und drei. Er ist damit der jüngste Spieler in der Profi-Ära, der einen Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel bei den French Open besiegen konnte. Seit 1991 hat auch kein jüngerer Spieler als er ein Hauptrundenmatch bei den Männern in Roland Garros gewonnen.

Und noch für einen anderen Grand-Slam-Sieger war in Runde 1 Schluss: Daniil Medwedew unterlag dem Australier Adam Walton 2:6, 6:1, 1:6, 6:1, 4:6.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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