ÖFB-Aufstellung: Wie Rangnick mit Journalisten spielte und gewann

Sport

Am Montag trifft Österreichs Nationalteam im letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft in den USA in Wien auf Tunesien. Wie immer wird vor einem Länderspiel über die Aufstellung gerätselt. Bei den Fans ebenso wie im Lager der Journalisten.

Allerdings: Am Sonntag gab es bei der obligatorischen Abschlusspressekonferenz von Ralf Rangnick wenige Fragen in Richtung Aufstellung. „Ich bin enttäuscht“, sagte ein schmunzelnder Teamchef. „Sie verraten uns ja eh nichts“, entgegnete ein Reporter. Die Konsequenz: Der Teamchef ließ sich kurzerhand ein Spiel für die anwesenden Journalisten einfallen.

Jeder anwesende österreichische Journalist (es waren auch Kollegen aus Italien und Tunesien anwesend, Anm.) durfte einen Namen nennen, den er in der Startelf erwarten würde. „Wenn ihr neun von elf richtig habt, sag’ ich euch die Aufstellung“, versprach Rangnick.

Spielende nach sechs Namen

Das Prozedere am Sonntagnachmittag dauerte nicht lange. Nach sechs genannten Teamspielern war das Spiel vorbei. Es fielen unter anderem die Namen Alaba, Lienhart und Alexander Schlager. Nach dem dritten falschen Namen stand der Teamchef lachend auf und ging. Die drei Falschen waren wohl Gregoritsch, Wiegele und Wanner.

Experimente hat Rangnick offenbar im letzten WM-Test nicht eingeplant. „Das ist die Generalprobe. Man kann davon ausgehen, dass es weitestgehend die Elf sein wird, die gegen Jordanien spielen könnte“, sagte der Teamchef.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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