
Da soll noch irgendwer behaupten, Sepp Straka würde den Österreichern nicht wirklich unter die Haut gehen und der Golfsport könne hierzulande nicht die Massen mobilisieren.
Die Austrian Alpine Open in Kitzbühel lieferten den schlagenden Beweis, welche Anziehungskraft der zweifache Ryder-Cup-Sieger aus Wien hat.
30.000 Fans
Der Golfplatz Schwarzsee-Reith wurde in den letzten Tagen regelrecht überrannt, 30.000 Fans verfolgten das Turnier, dazu kamen noch 2.000 VIP-Gäste. Und wo immer Sepp Straka auftauchte, scharten sich die Anhänger um ihn, bei jedem seiner Abschläge richteten sich Hunderte Augenpaare auf ihn.
Großer Rummel
„Die Szenen, die sich wegen Sepp abgespielt haben, gab es bei uns bisher noch nie. Es ist phänomenal und die beste Bühne für den Golfsport“, schwärmte Niki Wiesberger, der Geschäftsführer beim österreichischen Golfverband.
Sepp Straka schien den ungewohnten Rummel um seine Person zu genießen. „Die Atmosphäre war die ganze Woche lang wahnsinnig gut“, sagte der 33-Jährige nach seinem ersten Turnier in Österreich seit acht Jahren.
Am Schlusstag der Austrian Open gelang Sepp Straka noch eine 67er-Runde, mit einem Score von 12 unter Par beendete er die Austrian Alpine Open auf dem geteilten 12. Rang.
Starke Österreicher
Österreichs klare Nummer 1 war in Kitzbühel „nur“ der drittbeste heimische Spieler. Bernd Wiesberger (15 unter Par) verpasste als Vierter knapp das Podest, stark präsentierte sich auch Lokalmatador Maximilian Steinlechner (-14), der Rang sieben bejubeln durfte.
Den Sieg und damit den Scheck in Höhe von knapp 400.000 Euro sicherte sich der Japaner Kota Kaneko (18 Schläge unter Par).
Für Straka geht es am Montag zurück in die USA, bereits am Donnerstag ist der Österreicher beim PGA-Signature-Event in Dublin (Ohio) im Einsatz, wo 20 Millionen Dollar ausgespielt werden.
Source:: Kurier.at – Sport



