Österreich gegen Jordanien: Der Fahrplan für die WM-Frühschicht

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Fast drei Jahrzehnte des Wartens finden ihr Ende. Österreich bestreitet am Mittwoch (6 Uhr MESZ, ORF1) im Stadion der San Francisco 49ers gegen Jordanien das erste Spiel bei einer WM seit dem 23. Juni 1998, einem 1:2 gegen Italien, welches das Aus in der Vorrunde besiegelte.

Die Spieler kennen seit Samstag die Aufstellung, konnten sich physisch, taktisch und mental vorbereiten. Am Samstag wurde mit der Startelf das Spiel gegen den Ball trainiert, am Sonntag das Spiel mit dem Spielgerät. Am Montag beim Abschlusstraining übte man noch einmal von beidem etwas, zudem feilte man an Standardsituationen. Was es rund um das erste Spiel gegen Jordanien in der Geschichte zu wissen gilt.

Die Bedeutung

Das Phrasenschwein ist gemästet. Das Auftaktspiel bei einem Turnier ist nicht nur schwer, es ist auch von großer Bedeutung, weil es einem Team die Richtung weisen kann. Drei Punkte gegen Jordanien könnten bei günstigem Vorrundenvorlauf schon für das Sechzehntelfinale reichen. Auf alle Fälle lässt es sich mit einem Sieg danach leichter spielen.

Die Aufstellung

Es gilt den verletzten Christoph Baumgartner zu ersetzen, wofür Rangnick mehrere Varianten zur Verfügung stehen. Sasa Kalajdzic gilt als die wahrscheinlichste, weil er nach seinem starken Frühjahr beim LASK seine Hochform mit nach Kalifornien genommen hat. Er könnte unmittelbar hinter Marko Arnautovic auf der Zehner-Position zum Einsatz kommen.

Eine andere Option: Kalajdzic spielt im Sturm und Rangnick stellt Paul Wanner oder Carney Chukwuemeka auf die Position des Zehners.

Im Abwehrzentrum deutet einiges darauf hin, dass David Alaba beginnt. Neben dem Kapitän war zuletzt Philipp Lienhart stets gesetzt. Bayern-Star Konrad Laimer wird wohl wie im letzten WM-Test gegen Tunesien linker Verteidiger spielen.

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Der Gegner

Ganz Österreich erwartet einen Sieg gegen die Nummer 63 der FIFA-Weltrangliste. Doch wo man auch hinhört, wird vor den Asiaten gewarnt. Michael Gregoritsch sagt: „Das ist nix, wo wir hingehen und so wie die Deutschen gegen Curaçao 7:1 drüberfahren“, betont der Stürmer und appelliert an die Medienvertreter: „Das ist eure Aufgabe, das Ganze den Österreichern ein bisserl näherzubringen.“ Doch selbst wenn Jordanien 2026 nach vier Spielen noch auf einen Sieg wartet, so gelang dem Team aus dem Mittleren Osten im März ein 2:2 gegen Nigeria und ein 2:2 gegen Costa Rica. Gegen die Schweiz (1:4) und Kolumbien (0:2) setzte es Niederlagen.

Rangnick sagt: „Das ist keine Laufkundschaft, sondern eine Mannschaft, die jedem Gegner Probleme bereiten kann.“ Welchen Charakter das Spiel haben wird? Xaver Schlager erwartet viel Ballbesitz: „Der Gegner wird auf unsere Fehler warten, daher dürfen wir uns keine erlauben.“ Das ideale Rezept? „Gut pressen und das 1:0 erzielen. Geraten wir in Rückstand, dann wäre die Aufgabe verzwickter.“ Michel Gregoritsch fügt an: „Wir müssen 100 Prozent an unsere Obergrenze gehen.“

Der Star des Gegners

Der 29-jährige Musa al-Taamari gilt als großer Hoffnungsträger. Der Legionär von Stade Rennes spielt meist auf dem rechten Flügel, von wo er gerne mit dem Ball auf seinem starken linken Fuß zur Mitte dribbelt. Johan Rigaud, Journalist bei der französischen Sportzeitung L’Equipe, sieht al-Taamari jede Woche und sagt: „Er ist ein Spieler voller Energie, der sich stark weiterentwickelt hat. Früher stürmte er oft mit gesenktem Kopf los, doch inzwischen …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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