Vor Frankreich – Senegal: Das tragische Ende des Goldtorschützen von 2002

Sport

Wenn am Dienstag (21 Uhr, ORF1) in New York der Anpfiff zur Partie Frankreich gegen Senegal erfolgt, werden vielleicht alte Erinnerungen wieder wach – für die Franzosen keine wirklich guten. Das Spiel gab es bereits bei einer Weltmeisterschaft, 2002 siegten die Afrikaner beim Eröffnungsspiel in Seoul überraschend mit 1:0. Es war der Startschuss einer miserablen WM für die Titelverteidiger, die bereits nach der Vorrunde endete. 

Das Goldtor der Senegalesen, die damals erstmals für eine WM qualifiziert waren, erzielte damals Mittelfeldspieler Papa Bouba Diop in der 30. Minute. „Mein Tor gegen Les Bleues hat mein Leben für immer geprägt“, erinnerte sich Diop einige Jahre später. Für Senegal war erst im Viertelfinale gegen die Türkei Schluss. 

Nach Stationen in Frankreich, Griechenland und England beendete Diop 2013 seine Karriere, vor der WM hatte er auch bei Grasshoppers Zürich gekickt. Doch schon bald wurde er Opfer einer Tragödie. Einige Jahre später erkrankte Diop an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Nach langem Kampf und Leiden erlag er am 29. November 2020 seiner schweren Nervenkrankheit. 

In Senegal ist er noch immer ein Held. Zumindest sein Land wird am Dienstag besonders an ihn denken. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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