Fu Manchu: Ein heißer Wüstenwind fegte durch die Wiener Arena

Kultur

Viele Wortspenden gab es nicht von Frontman und Gitarrist Scott Hill. Seine Band Fu Manchu ließ Mittwochabend die Gitarren sprechen. Aber dass es in der gut gefüllten Arena-Halle „sehr warm“ sei, musste er zugeben. Hills Band bildete in den 90er-Jahren mit Kyuss, Monster Magnet und Sleep die Ursuppe des Stoner Rock aus der kalifornischen Wüste und sind dreizehn Alben später – im Vergleich zu den wesentlich variableren Queens Of The Stone Age – dessen Bewahrer in wohl purster Form. Surfen, Skateboards, Sci-Fi-Filme, fette Autos – das sind inhaltlich die Hauptzutaten.

Windmaschine als Ventilator

Die Windmaschine auf der Bühne sollte etwas von der drückenden Hitze nehmen und hielt eher unfreiwillig als Showeffekt her. Fu Manchu lieferten auch unter diesen äußeren Umständen ein energiereiches, druckvolles Set ab, mit Songs aus älteren Alben („The Action Is Go“, 1997) und der jüngsten Scheibe „The Return of Tomorrow“ aus 2024.

Mit seinen charakteristischen verwaschenen, schweren Riffs und nicht überdosierten psychedelischen Solos von Leadgitarrist Bob Balch legte das Quartett einen mit 80 Minuten recht kurzen, knackigen Gig hin. Nach nur einer Zugabe („California Crossing“) war Schluss, aber aufgrund dichter Atmosphäre lösten Fu Manchu das Abendmotto vollends ein: Ein „Roadtrip To Outta Space“.

KURIER-Wertung: **** 1/2 von *****

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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