Wende beim Rapid-Trainer: Warum Ercan Kara immer neue Fans findet

Sport

Markus Katzer ist ein Fan von Claudy Mbuyi.

Der Sportchef von Rapid ist immer noch der Meinung, dass die vergangene Saison ganz anders, nämlich wesentlich erfolgreicher verlaufen wäre, hätte sich der Mittelstürmer nicht im Jänner schwer am Meniskus verletzt.

Mittlerweile steht der Franzose knapp vor einem Comeback.

Johannes Hoff Thorup ist ein Fan von Tonni Adamsen.

Der Trainer mag Stürmer, die sich wie der 31-Jährige stark in den Angriff einbinden und überzeugte seinen dänischen Landsmann davon, Hütteldorf als erste Auslandsstation zu wählen.

Obwohl Adamsen lukrativere Angebote vorliegen hatte.

Mann für wichtige Tore 

Und Ercan Kara? Der Wiener schafft es offenbar immer wieder, mit seiner speziellen Art neue Fans zu finden.

Ähnlich wie einst Guido Burgstaller rackert der 30-Jährige unermüdlich. Über einen Platz auf der Bank jammert der ehemalige Unterhaus-Bomber nie, um dann (oft als Joker) entscheidende Tore zu erzielen und besonders emotional zu bejubeln.

In Erinnerung ist der Sprint über 90 Meter zum Block West nach dem entscheidenden Tor im Play-off gegen den LASK 2025.

Nach seinem ersten Europacup-Dreierpack beim 6:2 gegen Santa Coloma sagte Kara: „Ich liebe es, hier zu spielen. Weststadion, Flutlicht, ein magischer Europacup-Abend, ein Hattrick vom Erci – großartig. Ich glaube, die Fans lieben das auch.“

Sonderapplaus vom Coach

Mittlerweile zählt auch Hoff Thorup zu den Fans des siebenfachen Teamspielers. Über die drei Treffer in der zweiten Quali-Runde zur Conference League freute sich der Coach, aber Sonderapplaus gab es von ihm für Kara, als dieser wieder einmal Extra-Meter samt Tackling für sein Team machte.

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„Ich bin begeistert, wie Erci für die Mannschaft arbeitet. Das ist auch möglich, weil er ganz anders aus dem Urlaub zurückgekommen ist.“

So wie Yusuf Demir und Marco Tilio arbeitete auch der 1,92-m-Brocken extra an der Fitness.

Kara bestätigt: „Ich habe versucht, meinen Spielstil den Trainerwünschen anzupassen. Das funktioniert jetzt sehr gut.“

Noch eine Verbesserung nennt der in der Mannschaft beliebte Kara: „Wir sind viel enger zusammengerückt. Ich sehe die Jungs öfter als meine Familie. Ich wollte einen Beitrag dazu leisten, dass wir als echtes Team auftreten.“

Im Duett mit Adamsen? 

Gerne von Beginn an spielen würde Kara aber natürlich auch am Sonntag gegen Altach.

Vielleicht zieht Hoff Thorup dafür sogar den an sich als Einserstürmer eingeplanten Adamsen wieder um eine Etappe zurück: „Diese Kombination kann auch eine Waffe für uns sein.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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