Fällt der Allzeit-Hitzerekord? Alarmstufe Rot für den Osten Österreichs

Politik

Die bereits zweite Hitzewelle 2026 steuert auf ihren Höhepunkt zu – und der könnte leider auch historisch werden. Für Dienstag und Mittwoch hat die GeoSphere Austria für den Osten Österreichs die höchste Hitzewarnstufe Rot ausgerufen. Nach Einschätzung der Vorhersageabteilung ist sogar möglich, dass der österreichische Allzeit-Temperaturrekord fällt: 40,5°C, gemessen 2013 in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich. Zuletzt hatte es vergangene Woche in Wieselburg (NÖ) 40,3°C, ein neuer Rekord für die Stadt.

Rote Warnung für fünf Regionen

Konkret gilt die rote Hitzewarnung an beiden Tagen für Wien, das Weinviertel, das Nordburgenland inklusive Seewinkel, das Wiener Becken und die Stadt St. Pölten.

Nächte kühlen wenig ab

Ausschlaggebend für die höchste Warnstufe ist nicht allein die Tageshitze. Mindestens ebenso belastend: Die Nächte bringen kaum noch Abkühlung. Die GeoSphere Austria erwartet Tiefstwerte zwischen 24 und 27 Grad – Werte, die deutlich über der Schwelle für Tropennächte (20 Grad) liegen. Selbst außerhalb der dicht verbauten Städte sind nächtliche Temperaturen um 23 °C und darüber möglich. Gerade fehlende nächtliche Erholung macht Hitzewellen für ältere Menschen, Kleinkinder und chronisch Kranke gefährlich.

Erst am Freitag Entspannung

Auch am Donnerstag bleibt es vor allem im Osten heiß. Erst am Freitag soll sich die Hitzewelle laut Prognose etwas abschwächen – mit Höchstwerten von dann maximal 33 Grad. Von Abkühlung im eigentlichen Sinn kann also auch zum Wochenende hin keine Rede sein.

Was die GeoSphere bei Warnstufe Rot empfiehlt

Für die betroffenen Regionen gibt die GeoSphere Austria konkrete Verhaltensempfehlungen aus:

Sonne meiden: Direktes Sonnenlicht meiden, Kinder besonders schützen. Verbaute und versiegelte Plätze ohne Schatten umgehen.

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Mittagshitze aussitzen: Zwischen etwa 12 und 16 Uhr möglichst nicht nach draußen gehen.

Richtig lüften: Vorhänge und Jalousien tagsüber schließen, Fenster vorwiegend nachts und in den kühlen Morgenstunden öffnen.

Anstrengung verschieben: Große körperliche Belastungen vermeiden, Sport und Aktivitäten im Freien in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen.

Leicht kleiden: Luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen.

Abkühlen: Kühl duschen oder kalte Arm- und Fußbäder nehmen.

Viel trinken: Mindestens zwei bis drei Liter täglich – am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Besonders darauf achten, dass ältere Menschen und Kinder regelmäßig trinken.

Leicht essen, kein Alkohol: Leichte Nahrung bevorzugen, auf Alkohol verzichten.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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