Austria: Mehrheit für Zagiczek – folgt jetzt eine Klage?

Sport

Harald Zagiczek ist und bleibt Finanzvorstand der Wiener Austria. Oder doch nicht? Der Reihe nach:

Der Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG hat in seiner Sitzung am Donnerstag den Beschluss gefasst den im Oktober 2026 auslaufenden Vertrag von Wirtschaftsvorstand Harald Zagiczek um zwei Jahre zu verlängern. So weit, so erwartbar.

„Ich bedanke mich bei den Gremien von Austria Wien, insbesondere beim Aufsichtsrat, beim Verwaltungsrat und beim Präsidium, für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu dürfen. Wir konnten in den vergangenen drei Jahren vieles erreichen und eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft schaffen“, so Zagiczek

Präsident Kurt Gollowitzer: „Harald Zagiczek hat in den vergangenen drei Jahren sehr gute Arbeit für Austria Wien geleistet und genießt unser vollstes Vertrauen. Damit setzen wir auf Kontinuität und werden den eingeschlagenen Konsolidierungskurs konsequent fortführen.“

Alles eitel Wonne bei der Austria? Nicht ganz. Die Investoren der Viola Investment GmbH, in der die WTF rund 40 Prozent hält, haben gegen Zagiczek gestimmt, müssen sich als Verlierer der Abstimmung sehen. Man darf davon ausgehen, dass sie diese Niederlage nicht so auf sich sitzen lassen werden.

Es gibt bereits Stimmen, dass die Investoren klagen wollen. Sie haben ein Gutachten erstellen lassen, welches besagt, dass es sich bei Zagiczek nicht um eine Verlängerung, sondern um eine Neubestellung handelt. In diesem Fall hätten sie laut Syndikatsvertrag nämlich ein Vetorecht.

Es ist also noch nicht fix, wie es mit der Austria weitergeht. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es jedoch die nächste Runde im Machtkampf zwischen Jürgen Werner (WTF) und Harald Zagiczek.

  Vorbild LASK: Die Austria bläst zur Aufholjagd

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 2 times, 2 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.