
Noch vor dem Rückspiel gegen Braga tagt am Donnerstag der Aufsichtsrat bei der Austria. Es geht um die Zukunft von Finanzvorstand Harald Zagiczek, dessen Vertrag Ende September ausläuft.
Die Fronten sind verhärtet, es droht – wieder einmal – eine Schlammschlacht. Zagiczek, der seit drei Jahren im Amt ist, hat zwar die Rückendeckung vom Verein, aber auch Gegner. Die Austria will ihn weitere zwei Jahre als Finanzvorstand, die Investorengruppe WTF will ihn hingegen loswerden. Ein Veto kann sie aber nur bei einer Neubestellung oder bei fachlichen Mängeln einlegen. Letzteres würde wohl nicht durchgehen – also hat die WTF ein Gutachten erstellen lassen und an ausgewählte Journalisten geschickt. Es besagt, dass es sich im Fall der Fälle um eine Neubestellung und keine Verlängerung handelt. Was die Austria wiederum anders sieht.
Die Abstimmung wird – wenn alles normal läuft – 5:4 für die Austria und damit für Zagiczek ausgehen. Was dann passieren wird, ist offen. Eine Klage der WTF gilt dann als wahrscheinlich, die Schlammschlacht kann beginnen.
Source:: Kurier.at – Sport



