Rekord-Sommer am Transfermarkt: Die Zahlen hinter dem Milliarden-Wahnsinn

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Der Transfermarkt kennt inzwischen kaum noch Grenzen. Was vor einigen Jahren noch als Ausnahme galt, ist mittlerweile fast schon Alltag: Spieler wechseln für dreistellige Millionensummen den Verein, Klubs geben innerhalb weniger Wochen Hunderte Millionen Euro aus.

Gewaltige Summen auf dem internationalen Transfermarkt

In der Nacht auf Mittwoch schloss das Transferfenster in den europäischen Top-Ligen. Große Wechsel sind damit nicht mehr zu erwarten, auch wenn in einigen kleineren Ligen noch der eine oder andere Tag bleibt, um einen Transfer zu tätigen. Zeit also, auf einen Sommer zurückzublicken, in dem einmal mehr gewaltige Summen bewegt wurden. Die spannendsten Zahlen zum Transferfenster:

145

Millionen Euro gab Manchester City am letzten Tag für Chelsea-Mittelfeldspieler Enzo Fernandez aus. Damit avancierte der Argentinier zum teuersten Transfer dieses Sommers und zum viertteuersten der Fußballgeschichte. Nur knapp dahinter folgt der Transfer von Morgan Rogers zu Chelsea. Der ehemalige Mittelfeldmann von Aston Villa kostete die Londoner 138 Millionen.

6

Transfers über 100 Millionen Euro gingen in diesem Sommer über die Bühne – so viele wie noch nie in einem Transferfenster. Neun der zehn teuersten Transfers wechselten in die Premier League. Einzig Yan Diomande wechselte zu einem Klub außerhalb Englands – zu Real Madrid.

4,12

Milliarden Euro gaben die Vereine der Premier League in diesem Sommer für neue Spieler aus. Erstmals wurde damit die Vier-Milliarden-Marke geknackt, im Vorjahr waren es „nur“ 3,5 Milliarden. Die italienische Serie A folgt mit 1,16 Milliarden Euro auf Platz zwei. Zum Vergleich: Die österreichische Bundesliga, deren Transferfenster noch bis heute, Donnerstag, 17 Uhr, geöffnet ist, gab bisher rund 46 Millionen Euro aus. Damit liegt die heimische Liga sogar hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten (rund 53 Millionen).

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562,2

Millionen Euro investierte Manchester City in diesem Sommer in neue Spieler. Neben Fernandez verpflichteten die „Cityzens“ unter anderem Elliot Anderson (135 Mio.), Ayyoub Bouaddi (95 Mio.) und Iliman Ndiaye (70 Mio.). Wie groß die finanzielle Stärke der Premier League ist, zeigt auch folgende Statistik: Die sieben Vereine mit den höchsten Ausgaben kommen allesamt aus England. Erst dahinter folgt Real Madrid, ehe mit Ipswich Town ein Aufsteiger in die höchste englische Spielklasse auf Platz neun landet.

447,8

Millionen Euro nahm der FC Chelsea in diesem Sommer durch Spielerverkäufe ein. Viel davon floss allerdings gleich wieder in den Kader: 406 Millionen Euro investierten die Londoner selbst in neue Spieler. Hinter Chelsea folgen mit Aston Villa (360 Mio.) und Manchester City (337 Mio.) zwei weitere Vereine aus der Premier League auf dem Podest.

182,3

Millionen Euro Transferüberschuss erzielte Paris Saint-Germain in diesem Transferfenster. Die Franzosen gelten bekanntlich als Klub, der vor großen Ausgaben nicht zurückschreckt. In diesem Sommer gab der Champions-League-Sieger allerdings „nur“ 152 Millionen Euro aus. Besonders viel Geld spülte der Wechsel von Flügelspieler Bradley Barcola zum FC Liverpool für 125 Millionen Euro in die Kasse. Red Bull Salzburg liegt in dieser Statistik mit einem Transfergewinn von 61,3 Millionen Euro auf Platz acht.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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