Großes Interesse für nächsten Hausner-Film „Toxic“

Kultur

Das nächste Filmprojekt der österreichischen Regisseurin Jessica Hausner stößt international auf großes – und prominentes – Interesse: Die Produktionsfirma von Ruben Östlund („Triangle of Sadness“) beteiligt sich neben deutschen, schwedischen und deutschen Partnern am nächsten Film Hausners, „Toxic“. 

Das berichtet das Branchenmagazin Deadline. Die europäische Produktion soll demnach „verschiedene Aspekte der modernen Arbeitswelt“ erkunden. 

Hausner zeigt sich interessiert daran, die vielen „Widersprüche des Kapitalismus“ zu erforschen und die „gegenseitige Abhängigkeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die immer größere ökomonische Lücken aufreißt und „so viele Menschen unerfüllt lässt“. Ist „dieses System, in dem wir leben und arbeiten, das beste, das uns einfällt?“, fragt die Regisseurin, die 2023 mit „Club Zero“ in Cannes in den Wettbewerb eingeladen war.

Ungleichheit

„Toxic“ folgt Angestellten und Firmeneignern innerhalb eines kapitalistischen Systems, das sich selbst zu überholen beginnt. „Unsere Identitäten und der Respekt, der uns entgegengebracht wird, werden oft durch unseren Job und dessen Bezahlung definiert“, sagt Hausner.

Zugleich wachse die Ungleichheit, und Arbeit „lohnt sich zunehmend nicht mehr, weder in der Bezahlung noch in der Erfüllung“. Das werfe viele schwierige gesellschaftliche Fragen auf – für die es keine einfachen Antworten gebe, schon gar nicht von den Techbaronen.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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