Rapid-Trainer Hoff Thorup nach 1:5: Wunsch nach Verstärkung und Lob an Fans

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Es war ein ernüchternder Abend für Rapid am Mittwoch in Salzburg. Mit dem 1:5 mussten die Hütteldorfer die erste Niederlage in dieser Saison einstecken. Trotz der hohen Pleite gab es nach dem Schlusspfiff bei den Rapid-Fans keinen Unmut.

Rapid: Hoff Thorup lobt Fans nach 1:5-Niederlage

Stattdessen verabschiedeten die rund 1.000 mitgereisten Anhänger ihre Mannschaft lautstark. Eine Reaktion, die auch Trainer Johannes Hoff Thorup nicht verborgen blieb. „Die Fans waren heute überragend, auch wenn wir nicht gut waren. Und auch die Worte, die sie uns mitgegeben haben, habe ich wirklich sehr geschätzt.“

Die Unterstützung soll bereits am Samstag im ÖFB-Cup gegen Austria Klagenfurt zurückgezahlt werden. Man wolle die „fantastische Unterstützung“ wieder zurückgeben und die Fans „glücklich machen“.

Ungewohnte Schwächen: „Müssen Lehren aus dem Spiel ziehen“

Dafür wird es eine Steigerung brauchen. Vor allem defensiv offenbarte Rapid ungewohnte Schwächen. „Es gab zu viele Momente, vor allem defensiv, in denen wir Schwierigkeiten hatten und gegen so ein Team wird das dann bestraft“, analysierte Hoff Thorup. „Ich glaube nicht, dass wir an einem Punkt stehen, an dem wir so deutlich verlieren sollten, wie wir es heute getan haben. Wir müssen wirklich Lehren aus diesem Spiel ziehen“, will sich der Däne in Zukunft verbessert zeigen.

Rapid kam auch gegen Salzburg immer wieder zu Möglichkeiten, spielte diese aber nicht konsequent zu Ende. „Ich verliere zwar lieber keine Spiele mit 5:1, aber ich verliere lieber auf unsere Art“, sagte Hoff Thorup.

Hoff Thorup sieht nach Amane-Abgang Bedarf im Mittelfeld

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Nach dem Wechsel von Romeo Amane zu Anderlecht befindet sich Rapid auf der Suche nach einem Ersatz. Hoff Thorup sieht Bedarf: „Wenn wir zu den Top-Top-Teams gehören wollen, hat man heute gut gesehen, wo wir noch einen Spieler benötigen würden. Aber wir müssen auch akzeptieren, dass unsere finanzielle Struktur anders ist.“ Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr: Am heutigen Donnerstag um 17 Uhr schließt in Österreich das Transferfenster.

Dass es in Salzburg vor allem defensiv nicht nach Wunsch lief, sah auch Kapitän Matthias Seidl. „Da muss sich die ganze Mannschaft wieder in die Pflicht nehmen, was die Defensivarbeit betrifft, da müssen wir wieder besser werden.“

Auch Jannes Horn nahm die Hintermannschaft in die Pflicht. „Wenn man so verteidigt wie wir an diesem Tag, dann reicht es nicht.“ Der Deutsche wurde wie schon gegen Sturm zur Halbzeit ausgewechselt. Eine Entscheidung, die allerdings bereits vor dem Anpfiff mit dem Trainerteam besprochen worden war.

Lieber „einmal richtig eine Watschn bekommen“

Horn wollte die deutliche Niederlage dennoch nicht als Grundsatzproblem verstanden wissen. Es sei ihm lieber, „einmal richtig eine Watschn zu bekommen, als fünfmal mit eins zu null zu verlieren“. Bereits am Samstag wartet Austria Klagenfurt – und Horn erwartet eine Reaktion: „Ich weiß, wozu wir in der Lage sind und das werden wir am Samstag wieder zeigen.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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