
Eine Leserin fragt: „Meine Geigenfeige erfreut mich seit zwei Jahren, bis Frühling hat sie auch neue Blätter bekommen. Seit Mai habe ich braune Flecken und Löcher bemerkt, im Juni sind zwei Blätter abgefallen. Schädlinge habe ich nicht gefunden. Was kann der Pflanze fehlen und wie pflegt man Geigenfeigen richtig?“
Mehr Platz
„Braune Flecken, Löcher und abfallende Blätter sind bei Geigenfeigen leider keine Seltenheit. Meist zeigt die Pflanze damit, dass bei den Standort- oder Pflegebedingungen etwas nicht ganz passt. Häufig spielen das Gießverhalten oder eine zu geringe Luftfeuchtigkeit eine Rolle.
Auch Schädlinge können die Ursache sein, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind“, sagt Bettina Bayer-Grilz von bellaflora. Ihr Tipp: „Kontrollieren Sie die Blätter genau, besonders die Blattunterseiten. Sollten Sie dort Schädlinge entdecken, lassen Sie sich im Fachhandel bezüglich geeigneter Pflanzenschutzmittel beraten.“
Generell gilt:
„Geigenfeigen mögen eine möglichst gleichmäßige Wasserversorgung. Der Wurzelballen sollte weder vollständig austrocknen noch dauerhaft nass sein. Bleibt nach dem Gießen Wasser im Untersetzer oder Übertopf stehen, entfernen Sie es nach 15 Minuten. Auch eine höhere Luftfeuchtigkeit tut der Pflanze gut: Besprühen Sie die Blätter regelmäßig mit kalkfreiem, zimmerwarmem Wasser. Werfen Sie außerdem einen Blick auf den Wurzelballen. Ist der Topf stark durchwurzelt, ist es Zeit für einen etwas größeren Topf und frische Erde.“ Tipp: „Die Blätter der Geigenfeige brauchen Platz und sollten möglichst nicht an Wänden oder Möbeln anstoßen.“
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



