
Ein 20-jähriger Youngster aus Slowenien jubelte am Ende der 12. Etappe der Vuelta. Bei der Bergankunft am Calar Alto auf 2.140 Metern holte Jakob Omrzel bei seiner ersten Grand Tour zum ersten Mal den Etappensieg – nach schwierigen 166 Kilometern und 4.560 Höhenmetern. Der Führende Enric Mas baute als Tagessechster seinen Vorsprung aus.
Auf den 166,6 Kilometern von Vera nach Calar Alto waren zwei Anstiege der ersten Kategorie zu bewältigen. Vom Start weg gab es zahlreiche Attacken. Es fand sich eine stark besetzte Gruppe, in der zeitweise 30 Profis fuhren.
„Guter Tag“ für Gall
Der im Gesamtklassement nun weiter Drittplatzierte Felix Gall hatte sich lange mit Mas und dem Zweitplatzierten Primoz Roglic im Peloton befunden. 14 Kilometer vor dem Ziel hefteten sie sich in einer Verfolgergruppe im steilen Schlussanstieg den Führenden an die Fersen. Wenig später waren die Drei schon abgesetzt – angeführt von Gall. „Es war harte Arbeit, es war so heiß. Ich fühle etwas Müdigkeit“, gab Gall zu. „Ein guter Tag“, fasste er zusammen.
Der Gesamt-Führende Enric Mas hat bei der Bergankunft seine Stärke unter Beweis gestellt. Am Ende hängte er seine Rivalen ab und holte eine halbe Minute auf Roglic und Gall heraus. Der Osttiroler wurde am Ende 7. und liegt jetzt 2:06 Minuten zurück. „Er zeigte von Anfang an ein hohes Niveau, hat das Rote Trikot gut gemanagt – auch mental“, meinte Gall über seinen Konkurrenten Mas.
Am Freitag ist ein Ausreißer-Sieg wahrscheinlich. Auf den 192,8 Kilometern zwischen Almunecar und Loja stehen mehr als 3.000 Höhenmeter auf dem Programm, der letzte längere Anstieg wird aber schon knapp vierzig Kilometer vor dem Ziel passiert.
Source:: Kurier.at – Sport



