ÖSV-Chef vor Saisonstart: „Wir sind Österreich, wir fahren auf Sieg“

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Hätte sich Marko Pfeifer vor einem Jahr so angehört, wie er sich jetzt anhört, dann hätte der Chefcoach der österreichischen Skiherren vermutlich Unverständnis und Kopfschütteln geerntet. 

Damals hatte die stolze Skination einen Winter hinter sich, in dem erst auf den allerletzten Drücker beim Saisonfinale der erste Weltcupsieg (Lukas Feurstein) gelang.

„Unser Anspruch“

„Dieses Motto: Schauen wir mal – das will ich nicht mehr hören. Diese Leier will keiner hören“, stellt Marko Pfeifer vor dem Riesentorlauf in Sölden (10/13 Uhr) klar und verordnet seinem Team ein neues Selbstverständnis. „Gemma raus und sagen: Wir wollen gewinnen. Wir sind Österreich, wir fahren auf Sieg. Das ist unser Anspruch. Und das Niveau dazu haben wir.“

Aufwärtstrend

Diese neuen Töne sind Ausdruck einer Zuversicht, die keineswegs nur Zweckoptimismus ist. Vielmehr spricht aus dem Kärntner Chefcoach die Überzeugung, dass das ÖSV-Herrenteam die sportliche Talsohle durchschritten hat.

Und wo zeigt sich dieser Aufwärtstrend deutlicher als im Riesentorlauf: Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde in dieser Disziplin die Krise ausgerufen, im letzten Winter sind die Österreicher im Riesentorlauf aber richtig in Fahrt gekommen, was nicht zuletzt die Siege von Marco Schwarz und Stefan Brennsteiner zeigten.

Der Pinzgauer Routinier trug zwischenzeitlich sogar das Trikot des Weltcupleaders und durfte auf die konstanteste Saison seiner langen Karriere zurückblicken. „Ich bin jetzt zwar 35, aber ich habe noch immer das Gefühl, dass noch mehr geht und ich mich weiterentwickeln kann“, erklärt Stefan Brennsteiner.

7 Starts, 5 Mal nicht im Klassement

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Zum steilen Hang in Sölden hatte der erfahrene Salzburger lange eine Abneigung. Bei sieben Starts am Rettenbachferner kam Brennsteiner fünf Mal nicht in die Wertung, immerhin konnte er seinen Negativlauf im Vorjahr mit Rang vier beenden. „Im letzten Jahr habe ich mich mit Sölden versöhnt, heuer wäre es gut, wenn wir uns lieben lernen.“

Stefan Brennsteiner ist nur einer von mehreren Hoffnungsträgern, die der ÖSV in der einstigen Problemdisziplin ins Rennen schickt.

Wie meinte doch gleich Marko Pfeifer vor dem Auftaktbewerb. „Ich gehe davon, dass wir um den Sieg mitfahren. Nicht nur mit einem Läufer, sondern vielleicht sogar mit drei.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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