„Nullkommanull“ Angst: Baumgartners Comeback auf größter Bühne

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Viel glanzvoller hätte der Rahmen für Christoph Baumgartners Comeback nicht sein können. 142 Tage nach seiner beim Aufwärmen für das ÖFB-Testspiel gegen Tunesien erlittenen schweren Muskelverletzung absolvierte der Niederösterreicher am Mittwoch sein erstes Pflichtspiel, und das gleich in der Champions-League im Estadio Bernabeu. „Es war extrem emotional“, erklärte Baumgartner nach Leipzigs 1:4 gegen Real Madrid, zu dem er den Assist zum Tor der Gäste beisteuerte.

Durch die Verletzung hatte der in der 78. Minute eingewechselte Offensivmann nicht nur den ersten Abschnitt dieser Saison, sondern auch die WM in Nordamerika versäumt. „Das war sicher die schwierigste Phase in meiner Karriere, wahrscheinlich sogar in meinem Leben“, berichtete Baumgartner. Umso größer ist die Freude über die Rückkehr. „Es macht einfach unfassbar viel Spaß, wieder Fußball zu spielen, gerade in so einem Stadion gegen so einen Gegner.“

Schon die Stunden vor dem Anpfiff liefen für Baumgartner speziell ab. „Es war den ganzen Tag schon sehr emotional, es war sogar die eine oder andere Träne dabei über den Tag verteilt.“ Angst vor einer neuerlichen Verletzung habe er „nullkommanull“ gehabt, erzählte der 27-Jährige. „Ich fühle mich super. Ich weiß, was ich trainiert habe und was mein Körper aushält.“

Baumgartner muss sich noch zügeln

Noch aber dauert es bis zur Rückkehr zu alter Stärke. „Ich brauche eine gewisse Zeit, bis ich annähernd an 100 Prozent komme. Ich habe richtig Bock, brenne richtig, aber ich muss mich natürlich ein bisschen gedulden und zügeln, weil der Körper noch ein bisschen Zeit braucht“, meinte der ÖFB-Internationale.

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Durch sein Comeback dürfte Baumgartner beim November-Lehrgang des Nationalteams dabei sein – ebenso wie Konrad Laimer, dessen FC Bayern mit dem Heim-2:2 gegen Arsenal bereits zum zweiten Mal im dritten Ligaphasen-Match Punkte abgab. Beim englischen Meister zog sich Bukayo Saka eine Muskelverletzung zu, wie lange der englische Teamspieler ausfällt, ist unklar.

Endgültig Feuer am Dach ist bei Manchester United. Die „Red Devils“ gingen in Como 1:4 unter, danach gab es unverhohlene Kritik von Kapitän Bruno Fernandes an der Taktik von Coach Michael Carrick. „Es war die Entscheidung des Trainer-Teams, nicht Mann gegen Mann zu pressen und dahinter etwas Raum zu lassen“, sagte der Portugiese. „Welches System und welche Taktik man auch immer spielt – wenn du nicht läufst, dann wirst du nicht gewinnen.“ Erst in der Vorwoche hatte United-Verteidiger Lisandro Martinez mit öffentlicher Kritik an der sportlichen Führung des Clubs aufhorchen lassen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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