
Nach dem Schusswaffenangriff in der Region Paris am Freitag sind drei weitere Personen aus dem familiären und freundschaftlichen Umfeld des Verdächtigen festgenommen worden. Das teilte die ermittelnde Anti-Terrorstaatsanwaltschaft am Samstag in Paris mit. Die Maßnahmen seien Freitagabend und in der Nacht angeordnet worden. Am Freitag kam bereits eine Person aus dem engeren Umfeld des Verdächtigen in Gewahrsam.
Nähere Informationen zu den Festgenommenen wollte die Behörde auf Anfrage zunächst nicht mitteilen. Französische Medienberichte, dass sich die Mutter des 39-jährigen Verdächtigen unter den Festgenommenen befinde, bestätigte sie nicht.
Hauptverdächtiger weiter in Gewahrsam
Das Polizeigewahrsam des Hauptverdächtigen sei in der Früh nach einer ersten Vernehmung verlängert worden, hieß es weiter. Sein Gesundheitszustand sei als vereinbar mit dieser Maßnahme eingestuft worden. Es laufe eine Blutuntersuchung, um seine „toxikologische Belastung“ zu bestimmen.
Ein Mann hatte am Freitag in den Gemeinden Trappes und La Verrière aus einem Auto heraus auf offener Straße mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, fünf weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen. Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Vorfall als „rassistischen Terroranschlag“.
Source:: Kurier.at – Politik



