Hartes Los: Ein Doppel-Olympiasieger muss in die ÖSV-Quali

Sport

Der Rucksack, den Johannes Strolz mit sich herumschleppt, wiegt schwer. Er ist voll mit Erinnerungen und Emotionen und hindert ihn oft daran, sich auf der Slalompiste leichtfüßig und unbeschwert zu bewegen. 

Seit seinen magischen sechs Wochen im Winter 2022 mit dem Premierensieg in Adelboden und den zwei Goldmedaillen (Kombi, Teambewerb) und der Silbermedaille (Slalom)bei den Winterspielen in Peking fährt der Vorarlberger nun schon gegen die Erfolge aus der Vergangenheit an.

Rückschläge

Seit seinen Glanzstunden schaffte es Johannes Strolz im Slalom-Weltcup nur noch zwei Mal in die Top Ten, der 34-Jährige verpasste die Heim-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm und stand auch nicht im Aufgebot für die Winterspiele 2026.

„Dass ich in Saalbach nicht dabei sein konnte, hat unglaublich weh getan“, erzählt Strolz.

Nachdem auch die vergangene Saison nicht nach Wunsch verlaufen war – ein 15. Rang war das Highlight – wird der zweifache Olympiasieger jetzt sogar in die ÖSV-interne Qualifikation geschickt.

Johannes Strolz hat für den Weltcup-Winter vorerst keinen fixen Startplatz, am Samstag rittert er mit sechs Kollegen um ein Ticket für den ersten Slalom in Levi (15. 11.). 

Neben Strolz muss mit Slalom-Vizeweltmeister Adrian Pertl (2021), der seit heuer in keinem ÖSV-Kader mehr aufscheint, ein weiterer dekorierter Slalomläufer in die Qualifikation.

Gesetzt sind im österreichischen Slalomteam Fabio Gstrein, Michael Matt, Joshua Sturm und Dominik Raschner. Und natürlich Manuel Feller, der nach seinen Bandscheiben-Problemen dieser Tage wieder das Stangentraining aufgenommen hat.

„Er spürt seinen Körper, aber da reden wir vom Muskelkater“, berichtet ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer. Für ihn macht ein Einsatz des 34-jährigen Tirolers in Levi nur dann Sinn, wenn er auch „konkurrenzfähig ist“.

  Rekordkulisse gegen Juventus: Austria träumt vom ersten Sieg

Sollte der rekonvaleszente Routinier auf den Auftakt in Levi verzichten, würde Johannes Strolz direkt ins Aufgebot rutschen.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.