
„Es ist das nächste Highlight , natürlich ist die Vorfreude groß“, stellt Stefan Kenesei, Trainer der Austria-Frauen, vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Juventus Turin klar (18.45/live auf ORF Sport+). Zwei starke Auftritte hat sein Team in der Ligaphase schon hingelegt, auf den ersten Sieg warten die Veilchen aber noch.
Bei der Premiere gab es ein 0:1 bei Chelsea, da war auch viel Pech dabei. Es folgte das Drama gegen Inter Mailand, als die Austria in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich kassierte. Wie man einem ähnlichen Drama diesmal entgehen kann? Kenesei: „Alle Spielerinnen müssen den Fokus bis zum Schluss beibehalten.“ Nachsatz: „Oder wir schießen vorher ein, zwei Tore mehr. Dann schmerzt ein später Gegentreffer nicht so.“
Juve kommt als Favorit, aber nicht voller Selbstvertrauen, hat in der Liga die letzten drei Partien verloren. Kenesei: „Wenn man sich die Spielerinnen und die Statistiken anschaut, sind sie nicht so schlecht. Derzeit passen nur die Ergebnisse nicht.“ Gegen eine Fortsetzung dieses Trends hätten die Veilchen nichts einzuwenden.
Familienangelegenheit
Auch nicht Elisa Pfattner. „In der Champions League zu spielen ist ein Privileg, ich lebe gerade meinen Traum“, sagt die Südtirolerin in Diensten der Austria, die vor kurzem gegen Rapid das erste Tor in der Geschichte des Frauen-Derbys erzielte. Sie ist bei Juventus groß geworden – gemeinsam mit ihrer Cousine Eva Schatzer. Heute sind sie zum ersten Mal Gegnerinnen. „Ich freue mich. Wir haben zehn Jahre miteinander gespielt.“
Noch größer wird die Freude nur, wenn der erste Sieg in der Champions League gelingt. Der wäre auch wichtig, will man im Rennen um den Aufstieg bleiben. 4.000 Fans werden die Austria unterstützen und für einen neuen Zuschauerrekord sorgen.
Source:: Kurier.at – Sport



