Neue Umfragen sind Trump so peinlich, dass er versucht, sie zu verheimlichen

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Donald Trump

Donald Trump ist nervös. Wie nervös? Aussagen des US-Präsidenten am Dienstag vor seinem Abflug zu einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa geben Aufschluss. Im Gespräch mit Reportern sprach Trump über Joe Biden, den ehemaligen Vize-Präsidenten und Demokraten, der bei der Wahl 2020 gegen den derzeitigen Chef im Weißen Haus antreten will. Doch Trump schimpfte mehr, als dass er sprach.

Biden sei ein „Dummkopf“, ein „Verlierer“ und „mental angeschlagen“, ätzte der US-Präsident. Sein Rivale habe nie etwas erreicht, bis Barack Obama „ihn vom Müllhaufen runtergeholt hat“, sagte Trump. „Und jetzt sieht es so aus, als würde er versagen“.

Harte Worte. Und falsche. Denn geht es nach den jüngsten Umfragen, hat Trump gegen Biden derzeit keine Chance. Ein Bericht der „New York Times“ legt zudem nahe: Trump weiß das.

Biden schlägt Trump in den Umfragen seit Monaten

Im Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber ist Biden seit Wochen der große Favorit. Im Schnitt der ersten vier nationalen Umfragen im Juni lag Biden 15 Prozentpunkte vor seinem ersten Verfolger, dem US-Senator Bernie Sanders.

Der direkte Vergleich mit Trump fällt ähnlich deutlich aus: Im Schnitt der vergangenen zehn Umfragen liegt Biden mit 8,3 Prozentpunkten vorne. Vor diesem Hintergrund wirken Trumps Attacken auf den Demokraten fast verzweifelt.

Trump will Umfrageschwäche verschweigen

Ein Artikel in der „New York Times“ verstärkt diesen Eindruck. Laut der Zeitung reagierte Trump auf eine von seinem Team durchgeführte Umfrage, die mehrere wichtige Bundesstaaten umfasste, verärgert. Kein Wunder. Schließlich schnitt er auch hier schlechter als Biden ab.

Trump habe seine Mitarbeiter angewiesen, zu leugnen, dass er selbst in Umfragen seines eigenen Teams im Präsidentschaftsrennen hinter Biden liege. Als die Zahlen öffentlich wurden, verlangte Trump von seinem Team laut der „NYT“ zu betonen, dass andere Daten ihn besser dastehen lassen würden. Das zeigt: Die aktuellen Umfragewerte sind Trump so unangenehm, dass er sie am liebsten verschweigen würde.

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Welche Daten der US-Präsident meint, ist unklar. Klar ist hingegen das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Universität Quinnipiac. Für Trump ist das Ergebnis der Befragung von 1.214 Wählern — selbst bei Beachtung des Fehlerspielraums von 3,5 Prozent — vernichtend:

Bernie Sanders gegen Trump: 51 – 42 Prozent
Kamala Harris gegen Trump: 49 – 41 Prozent
Elizabeth Warren gegen Trump: 49 – 42 Prozent
Pete Buttigieg gegen Trump: 47 – 42 Prozent
Cory Booker gegen Trump: 47 – 42 Prozent

Und Joe Biden gegen Trump? 53 zu 40 Prozent.

jg

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Source:: Business Insider.de

      

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