Renommierte Dating-Expertin erklärt, warum Millennials nicht flirten können

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Ältere Generationen haben eine Sache bei Dating-Apps besser drauf als Millennials: das Flirten, sagt Amy Nobile vom Dating Service „Love, Amy“ in New York City.
Weil Millennials mit viel Technologie aufgewachsen sind und direkte Unterhaltungen, etwa am Telefon, weniger mögen, wissen sie nicht, wie man richtig flirtet.
Außerdem neigen Millennials dazu, zu häufig nur über ihre Jobs zu sprechen.
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Millennials wissen vielleicht, wie man nach rechts oder links wischt — aber flirten können sie nicht.

Das meint zumindest Amy Nobile, die 50-jährige Gründerin vom Datingservice „Love, Amy“. Sie gründete das Unternehmen im April 2019. Nach ihrer Scheidung fand sie bei der Dating-App Bumble „die Liebe ihres Lebens“. Auch ihren Freunden hatte sie anschließend geholfen, sich in Dating-Apps zurechtzufinden.

Nach nun sieben Monaten hat Nobile mit „Love, Amy“ schon 45 Kunden im ganzen Land gehabt und mit sechs bis sieben gleichzeitig zusammengearbeitet. Zu ihr kommen Menschen aller Geschlechter, sexueller Orientierungen und Generationen, um Hilfe in puncto Dating-Apps zu bekommen. Nobile unterstützt ihre Kunden bei vielem, von der Kleiderauswahl bis hin zu Fotoshootings für Dating-App-Profile.

Nobile sagt, sie habe hauptsächlich zwei Arten von Kunden. Die erste und größte Gruppe seien die Millennials. Sie haben häufig ihre Karriere über ihre Beziehungen gestellt. Die zweite Gruppe bestehe aus der Generation X der zwischen 1965 und 1975 Geborenen und Baby-Boomern, die nach einer Scheidung wieder in die Dating-Welt eintreten wollen. Nobile sagt, sie habe einen Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt; und dabei geht es nicht darum, dass die einen besser mit Dating-Apps umgehen könnten als die anderen.

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Ältere Generationen können zu 100 Prozent besser flirten

„Die älteren Generationen können zu 100 Prozent besser flirten“, sagt sie. „Meine Millennial-Kunden beneiden sie darum.“ Ironischerweise hat die Technologie die Millennials benachteiligt, zumindest wenn es um Dating-Apps geht: Weil sie nur mit ihr aufgewachsen sind, wissen sie nicht wie man richtig flirtet, sagt Nobile.

„Es ist sehr interessant“, sagt sie. „Die Technologie ist zu einer Hauptquelle der Kommunikation geworden, insbesondere mit dem anderen Geschlecht. Millennials sprechen nicht gerne am Telefon — und über Textnachrichten ist es schwierig zu flirten. Sie wissen nicht, wie sie sich richtig ausdrücken sollen.“

Nobile hilft ihnen, indem sie zum Beispiel ihre Dating-Apps übernimmt und für sie chattet. Sie bringt ihnen aber auch bei, wie man flirtet, damit sie das anwenden können, auch wenn sie nicht mehr mit der Coachin zusammenarbeiten.

„Da den Millennials ihre Lebensläufe so viel Wert sind, geht der Teil mit dem Flirten meist verloren“, sagt sie. Diese Generation beschäftige sich viel mehr mit ihren Jobs, als sich auf Dates zu konzentrieren. „Wir müssen zur altmodischen Art des Flirtens zurückkehren.“

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Der Trick, um gut zu flirten, sagt Nobile, ist es, nicht gleich sexuell zu werden — sondern es auf warme, charmante oder bestätigende Weise zu tun. Und …read more

Source:: Business Insider.de

      

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