
„Ich habe keinen Weinkeller.“ – Die künftige Chefin Margarete Kriz-Zwittkovits erfüllt die ersten Anforderungen für einen Neuanfang an der Spitze der Wiener Wirtschaftskammer.
„Die knappste Ressource für mich in der Politik ist die Glaubwürdigkeit.“ – Schadensbegrenzung, immerhin. ÖVP-Klubchef Ernst Gödl zu Walter Rucks Rücktritt von der Kammer-Spitze.
„Es war eine äußerst schwere Geburt.“ – Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ist mit ihrer Wehrdienstreform trotzdem zufrieden.
„Wenn wir jungen Menschen vorschreiben, wie sie ihre Zeit zu verbringen haben, dann muss es sinnvoll sein.“ – Mehr Quantität nur bei mehr Qualität, findet NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger.
„Ich befürchte, dass es nicht genug Rekruten geben wird und damit auch dann die Verpflichtung beim Wehrersatzdienst auf elf Monate steigt.“ – Wehrdienstkommissions-Chef Erwin Hameseder erwartet trotzdem keinen Run aufs Heer.
„Das Innenleben jeder funktionierenden freien, liberalen Demokratie besteht nolens volens aus Kompromissen, insbesondere in Koalitionsregierungen.“ – Bundespräsident Alexander Van der Bellen fasst das Wesen von Koalitionen theoretisch zusammen. „Das Finden dieses Kompromisses zwischen drei Koalitionsparteien hat länger gedauert, aber manchmal braucht es seine Zeit.“ … und kommentiert es in Sachen Wehrdienstreform auch gleich praktisch.
„Mit dem Begriff Heimat wurde und wird viel gefährlicher Blödsinn getrieben. Dieser so hehre und wichtige Begriff wird politisch missbraucht. Und das gefällt mir gar nicht.“ – Noch einmal Van der Bellen, diesmal in Sachen Heimatverteidigung unterwegs.
„Ein Kapitel ist zu Ende.“ – Parteimitgründer Veit Dengler beugt sich dem Neos-Rauswurf.
„Es wird trotzdem spannend und lustig.“ – Auch ohne große Finanzthemen kann sich Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) auf den Sommerministerrat freuen.
„Der Klimaschutz braucht nicht Samthandschuhe, sondern den Vorschlaghammer.“ – Der Wiener Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) packt die Arbeitshandschuhe aus.
„Glauben Sie wirklich, dass ich in diesem Alter plötzlich Russin werde?“ – Die österreichische Staatsbürgerschaft soll bleiben: Ex-Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) hadert mit den russischen Integrationsanforderungen.
Source:: Kurier.at – Politik



