„Nicht ein bisschen“: Sorgen der US-Bürger im Iran-Krieg spielen für Trump keine Rolle

Politik

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag (Ortszeit) erklärt, die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner spielten keine Rolle bei seinen Entscheidungen über den Krieg im Iran. Die Verhinderung iranischer Atomwaffen habe absolute Priorität. „Nicht einmal ein bisschen“, sagte Trump auf die Frage, ob ihn die finanzielle Lage der Bürger zu einem Deal motiviere. Vor seiner China-Reise sagte er: „Ich denke nur an eine Sache: Wir können dem Iran keine Atomwaffe erlauben.“

Preise in USA stiegen so stark wie seit drei Jahren nicht

Der Iran-Konflikt hat zu steigenden Energiepreisen und höherer Inflation geführt. Die US-Verbraucherpreise stiegen im April so stark wie seit drei Jahren nicht. Laut US-Geheimdiensten hat sich die Zeit, die der Iran für den Bau einer Atomwaffe bräuchte, seit vergangenen Sommer nicht verändert – sie liegt bei neun Monaten bis einem Jahr. Der Iran bestreitet, Atomwaffen anzustreben. Westliche Staaten vermuten jedoch, dass Teheran die Fähigkeit zum Bombenbau entwickeln will.

2015 hatte sich der Iran zur Beschränkung seines Atomprogramms verpflichtet. Im Gegenzug sollten Sanktionen aufgehoben werden. Trump war der Wiener Atomvertrag, der unter seinem damaligen Vorgänger Barack Obama ausgehandelt worden war, stets ein Dorn im Auge. 2018 – während seiner ersten Amtszeit – kündigte er die Vereinbarung einseitig auf. Zugleich ließ er neue und härtere Sanktionen gegen den Iran verhängen. In der Folge hielt sich auch die iranische Führung nicht mehr an die Auflagen.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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