ESC-Sing-Along vor der Volksoper: Singin‘ in the Rain

Kultur

Bei Johnny Logans „Hold Me Now“ war Schluss: Da kamen nur mehr kratzende Geräusche aus den regengeplagten Lautsprechern, und Volksopern-Chefin Lotte de Beer musste den „Sing Along“ nach der Hälfte abbrechen.

Vor dem Haus am Gürtel hatten sich am Montagabend zahlreiche ESC-Fans versammelt, um – unterstützt von Solisten der Volksoper – gemeinsam die größten Hits des Eurovision Song Contests anzustimmen. Das heftige Gewitter setzte dem jedoch ein vorzeitiges Ende, da konnten auch die rasch verteilten Leihschirme nichts mehr ausrichten.

Mit dabei waren auch die beiden Wiener Marianne und Thomas: „Wir haben uns gedacht, das könnte ganz witzig werden“, erzählt Marianne, die am Samstag mit ihrem Chor im Eurovision Village singen wird. Alle Lieder habe er nicht gekannt, gesteht Thomas. „Aber dafür gibt es ja diese Zettel“, lacht er und hält die Songtexte hoch, die man auf der Webseite der Volksoper zur Vorbereitung herunterladen konnte.

Den Auftakt machte Udo Jürgens’ „Merci, Chérie“, gefolgt von „Ein bisschen Frieden“ von Nicole und „Dschinghis Khan“ – der Mitsing-Favorit von Frieda und David, die aus Bamberg angereist sind. „Dieser Song macht am meisten Stimmung“, sagt Frieda. Bisher haben die beiden den ESC nur vor dem Fernseher verfolgt, heuer sind sie erstmals vor Ort und wollen so viel vom Rahmenprogramm wie möglich mitnehmen. „Schade ist, dass man bei den ganzen Events ein bisschen den Überblick verliert“, findet David. Zufrieden ist er dennoch: „Wien ist eine wunderschöne Stadt, und man merkt, wie sich alle freuen.“

Zwei Mal haben sie diese Woche noch Gelegenheit, zum „Sing Along“ zu kommen: am heutigen Mittwoch und am Freitag, jeweils ab 18 Uhr, bei freiem Eintritt vor der Volksoper. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter mitspielt.

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Nachgeholt werden sollen dann auch jene Songs, die am Montag dem Regen zum Opfer gefallen sind: etwa „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash und der ABBA-Hit „Waterloo“.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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